Am Samstag ist meine Premierenlesung aus „Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte – Die Anfänge einer Duftdynastie“ am Drachenfels über die Bühne gegangen und ich möchte gerne meine Eindrücke mit euch teilen.
Für mich war es ein magischer Abend in toller Atmosphäre im historischen Setting auf den Spuren meiner Romanfiguren. Von der Gastgeberin des Abends wurde ich herzlich willkommen geheißen und professionell in technischer Hinsicht unterstützt, sodass meine Lesung vor großem Publikum rund lief und ganz viel positive Resonanz bei mir ankam.

Gerne bin ich der Einladung von Fiona Streve-Mülhens Achenbach, der Ur-Ur-Enkelin von Ferdinand Mülhens und Ottilie, in die Talstation der Drachenfelsbahn in Königswinter gefolgt. Für die Präsentation meiner Geschichte konnte es keinen besseren Ort geben, als die Drachenfelsbahn im Siebengebirge, wo Ottilie und Ferdinand Mülhens in den 1870er Jahren im nahen Wintermühlenhof ihr gemeinsames Glück gefunden haben. Ferdinand hat die Drachenfelsbahn im Jahr 1913 erworben. Diese erste und älteste Zahnradbahn Deutschlands (seit 1883) wird heute von Frau Achenbach betrieben, die die Traditionen ihrer Familie mit viel Engagement fortführt.


Für meine Lesung haben die Gastgeberin und ihr Team von der Drachenfelsbahn die Empfangshalle in einen stimmungsvollen Veranstaltungsraum verwandelt: Die Gäste haben an kleinen Rundtischen Platz genommen und für mich gab es einen Lesetisch mit einem schönen Blumenschmuck, der mit viel Liebe zum Detail dem Blumenkorb von Ottilie auf dem Buchcover nachempfunden war. Ein professioneller Veranstaltungstechniker hat dafür gesorgt, dass ich mit Headset-Mikro gut zu hören war und meine Fotoshow auf der Leinwand bestens zu sehen. Vom Gmeiner-Verlag habe ich ein schönes Roll-Up-Banner bekommen, das als dekorativer Hintergrund hier zum Einsatz kam.

Ich war um 19 Uhr da, wurde herzlich begrüßt und habe einen Sound- und Bildcheck gemacht. Auch der sympathische und kompetente Social-Media-Mann der Drachenfelsbahn war zur Stelle und hat die ganze Lesung in Bild und Ton festgehalten. Für das leibliche Wohl der Gäste hat der Kaufmannsladen Königswinter gesorgt, der Kaltgetränke und Wein ausgeschenkt hat.
Eine schöne Geste war zudem, dass an diesem Abend extra die Wagen der Drachenfelsbahn auf den Gleisen nebenan bereitstanden, die nach Ferdinand und Ottilie benannt sind. Natürlich bin auch ich hingegangen und habe den beiden einen Besuch abgestattet.



Um 20 Uhr war die Halle gefüllt. Es hatten sich im Vorfeld 60 Gäste angemeldet, spontan kamen an diesem Abend noch einige dazu, sodass wir mit rund 70 Menschen ein volles Haus hatten.

Zu meiner Freude waren auch meine Mutter (bei der ich immer eine gastliche Unterkunft finde, wenn ich im Rheinland bin) und meine Schwester im Publikum, die extra aus der Pfalz angereist ist und während der Lesung die schönen Fotos gemacht hat, die ich euch hier zeige.
Die Gastgeberin Fiona Streve-Mülhens Achenbach hat einige Begrüßungsworte gesprochen und dann war ich an der Reihe. Dank meiner gründlichen Vorbereitung ist meine Nervosität, die ich im Vorfeld verspürt habe, im Spotlight verflogen und ich konnte den Moment genießen.


Mein Programm bestand aus zwei Teilen mit einer kurzen Pause in der Mitte. In jedem Teil habe ich drei Auszüge aus meinen Roman vorgelesen. In meinen frei gesprochenen Zwischenmoderationen habe ich dem Publikum einige Hintergründe zur Familiengeschichte Mülhens und zur Firmengeschichte ihres Eau de Cologne aus der Glockengasse Nr. 4711 vermittelt und passende historische Bilder und Fotos aus meiner Recherche für diesen Roman (beginnend im Jahr 2021) gezeigt.
Als persönliches Schmankerl gab es auch Bilder aus meiner Kindheit im Rheinland (wie ich auf dem Esel auf den Drachenfels geritten bin und beim Karneval).
Zudem habe ich das Publikum zu einer Duftprobe des Kölnisch Wassers eingeladen, was gerne angenommen wurde.
Überhaupt war die Stimmung positiv, die Gäste waren sehr aufmerksam und ich habe ihr Interesse gespürt. Schließlich habe ich noch kleine Einblicke in meinen Schreibprozess gewährt. Gegen 21:45 Uhr war ich mit meiner Lesung am Ende und habe warmen Applaus und einen schönen Blumenstrauß von Frau Achenbach überreicht bekommen.
Zum Abschluss habe ich noch viele Buch-Postkarten signiert und freundliche Worte mit den Leuten gewechselt, die nun hoffentlich alle meinen Roman kaufen und lesen werden.
Es war also eine rundum gelungene Lesung – die schönste, die ich bisher erlebt habe – und ich schwebe immer noch ein bisschen auf Wolke 7.



Ich freue mich schon auf die nächsten Lesungen aus meinem Roman. Die anstehenden Termine finden Sie hier.





















So ein schönes Ambiente für die Lesung ! Der Blumenkorb sieht tatsächlich wie auf dem Buchcover aus. Auch die Waggons namens Ottilie und Ferdinand sind toll. Deine Präsentation der Lesepassagen, die Fotoshow und der frei gesprochene Einblick in deine Recherche waren bestimmt höchst unterhaltsam und anregend für das Publikum. Ich wäre gerne dabei gewesen. Ich freue mich darauf, zu einer der nächsten „Parfümeur“ Lesungen zu kommen.
Vielen Dank liebe Dorit! Ja, ich hoffe, du kannst bei einer meiner nächsten Lesungen auch dabei sein. 🙂