Lernwelten 2030 – Moderation

Die Autorinnen der Kurzgeschichte haben Kerstin Liesegang eingeladen, die Diskussion rund um „Lernwelten 2030“ hier auf dem Blog zu moderieren.

Kerstin Liesegang, M.A., studierte Literatur- und Musikwissenschaften an den Universitäten Bordeaux Montaigne (Frankreich), Osnabrück und Urbino (Italien). Nach dem Studium war sie in Forschung und Lehre an der RWTH Aachen (Romanische Literaturwissenschaft) tätig und leitete in diesem Rahmen ebenfalls studentische Theatergruppen. Im Anschluss daran war sie Geschäftsführerin des Sprachenzentrums der DHBW Karlsruhe und entwickelte digitale Lernmedien im Bereich der interkulturellen Kommunikation. Seit 2016 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im DISC der Technischen Universität Kaiserslautern und entwickelt im Rahmen eines Hochschulpaktprojektes Offene Online-Kurse (KLOOC).

Durch ihre Affinität zu italienischer Literatur hat Kerstin Liesegang einen besonderen Zugang zu Science-Fiction-Geschichten:

„Die in Italien gern als ,phantastische Wissenschaftsliteratur‘ („il fantastico scientifico“ oder „la fantascienza“) bezeichnete Science-Fiction (SF) nutzt in ihrer besten Form nicht einfach die an ihrer Oberfläche liegenden Themen oder Stoffe, sondern steigert vielmehr tatsächliche Phänomene ins Ungewöhnliche. Es kann sich dabei um Utopien, Hoffnungen oder Vorhaben, um abweichende Meinungen oder auch um die völlige Ablehnung von etwas handeln. Mit Vorliebe entwirft sie Alternativen zu bestehenden gesellschaftlichen Situationen oder überspitzt diese ins Positive oder Negative. In jedem Fall lebt sie davon, dass sie Hypothesen aufstellt, die sie mal offenlegt und mal absichtlich verschweigt, die sie jedoch stets als literarischen Ausdruck ihrer Zeit und im Kommentar dazu formuliert.”

 

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