Meine Collage Nr. 2 zum Roman „Der Parfümeur aus der Glockengasse“

Hier kommt nun die zweite Collage zu meinen Roman „Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte – Die Anfänge einer Duftdynastie“. Alle meine Collagen erstelle ich in Handarbeit mit Papier, Schere und Klebstoff. Das Ergebnis siehst du hier:

Collage Nr. 2 von Arabella Meran: Ottilie im Dufthaus in der Glockengasse Nr. 4711

Im Zentrum siehst du das Dufthaus in Glockengasse Nr. 4711 in Köln in seiner heutigen Erscheinungsform, jedoch mit dem 19. Jahrhundert verbunden durch die Szene, in der ein französischen Reiter unter der Herrschaft von Napoléon alle Häuser in Köln neu und durchlaufend nummeriert und die Nr. 4711 ans Haus der Familie Mülhens schreibt. Wenn du genau hinschaust, erkennst du im Hintergrund auch den Kölner Dom, der in den 1870er Jahren, in denen meine Romanhandlung spielt, noch im Bau war: die beiden heute ikonischen Türme des Doms gab es noch nicht, man sieht stattdessen Baugerüste. Erst im Jahr 1880 wurde die Fertigstellung des Kölner Doms gefeiert.

Umringt wird das Dufthaus von historischen Flakons. In einem davon kannst du das Porträt von Ottilie Riedl entdecken, für die Ferdinand in meiner Geschichte ein eigenes Parfüm komponiert und es ihr als Liebesbeweis schenkt.

Als Symbol für den frischen Duft mit Zitrusaromen des Eau de Cologne aus der Glockengasse tauchen auch drei Zitronen auf.

Hier zeige ich dir einige Vorstufen im Entstehungsprozess der Collage.

Bildmotive auswählen, zurechschneiden und anordnen
Die Collage ist fast fertig, allerdings fehlen noch die Zitronen. Die Farben sind anders, weil im Lampenlicht am Abend fotografiert. Die finale Collage habe ich am nächsten Nachmittag bei Tageslicht fotografiert.

Wie gefällt dir die Collage? Bist du auch gerne mit den Händen kreativ?

Meine Collage Nr. 1 zum Roman „Der Parfümeur aus der Glockengasse“

Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, habe ich diesen Sommer meine Leidenschaft für das Kreieren von Collagen entdeckt. Alle meine Collagen erstelle ich in Handarbeit mit Papier, Schere und Klebstoff (KI-Assistenten kommen mir bei meiner kreativen Arbeit nicht ins Haus!).

Nun hat es mich natürlich in den Fingern gekitzelt, eine Collage zu meinen Roman „Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte – Die Anfänge einer Duftdynastie“ zu erstellen. Hier ist das Ergebnis:

Collage Nr. 1 von Arabella Meran: Ottilie auf dem Wintermühlenhof und in Köln in der Glockengasse und im Karneval.

Oben links siehst du den Wintermühlenhof im 19. Jahrhundert, der für Ferdinand und Ottilie ihr Rückzugsort im Siebengebirge war. Das Porträt zeigt Ottilie Riedl, das Blumenmädchen aus Wien, in das Ferdinand sich unsterblich verliebt und die ihm in seine rheinische Heimat folgt.

In der Mitte links ist der historische Moment abgebildet, in dem das Haus der Familie Mülhens in der Glockengasse die Hausnummer 4711 erhält. Unter der Herrschaft von Napoléon wurden nämlich alle Häuser in Köln neu und durchlaufend nummeriert. Dieses Bild mit dem französischen Reiter, der die Nr. 4711 ans Haus schreibt, stammt aus der Werbung aus den 1960er Jahren und macht daraus eine Legende.

Mittig rechts siehst du die Mülhens-Fabrik in Köln Ehrenfeld, wo seit 1874 mit modernster Technik produziert wurde (das Eau de Cologne und andere Körperpflegeprodukte wie Duftseife).

Ganz unten sind Szenen vom Kölner Karneval aus dem 19. Jahrhundert abgebildet (das Gemälde stammt aus dem Jahr 1836, selbst fotografiert im Karnevalsmuseum in Köln). Der Rosenmontagsumzug fand in dieser Zeit immer auf dem Kölner Neumarkt statt. In meinem Roman nehmen auch Ottilie, Martha und Ferdinand an diesen jecken Festivitäten teil.

Zudem siehst du einige historische Eau de Cologne-Flakons: Oben rechts eine „Kropf-Molanus-Flasche“ aus dem Jahr 1885.

Hier zeige ich dir einige Vorstufen im Entstehungsprozess der Collage.

Meine Auswahl an Bildmotiven für die Collage.
Hier habe ich auf der rechten Seite schon eine engere Auswahl und Anordnung getroffen (nur gelegt, nicht geklebt). Auf der linken Seite die Elemente, die ich vielleicht noch verwende oder für später aufhebe.

Wie gefällt dir die fertige Collage? Bist du auch gerne mit den Händen kreativ?