Schreib- und Kulturreise nach Wien im Oktober 2026: Schreiben mit allen Sinnen mit Arabella Meran

Ich freue mich sehr, euch ein ganz besonderes Schreibangebot vorstellen zu dürfen, das ich gemeinsam mit der Agentur Plan & Sparkle, die auf Reisen und Retreats für Schreibende spezialisiert ist, entwickelt habe. 

Wann: Do, 15. Oktober bis Sonntag, 18. Oktober 2026 mit 3 Übernachtungen im charmanten Stadthotel Henriette (4 Sterne).

Für wen: Wenn du Freude am kreativen Schreiben hast, bist du hier genau richtig. Egal, ob du noch am Anfang stehst oder schon einige Erfahrungen als Autor*in gesammelt hast.

Das erwartet dich auf der Schreib- und Kulturreise nach Wien

„Schreiben mit allen Sinnen“: Wir laden dich ein, die Kulturmetropole Wien mit all deinen Sinnen zu entdecken und unter professioneller Anleitung ins Schreiben zu kommen.

Begib dich mit der Autorin und Schreiblehrerin Arabella Meran auf eine besondere Reise nach Wien, einer Stadt voller historischer Kulturgüter mit prachtvoller Architektur aus den Zeiten der Donaumonarchie, in der die Musik der Jahrhunderte heute noch erklingt. Entdecke eine Stadt, die Geschichte atmet und in der du deine eigene Geschichte entwickeln und schreibend zum Leben erwecken kannst. Du wirst deine Umgebung mit allen Sinnen erkunden und einüben, wie du lebendige Szenen gestaltest und dabei vom Austausch mit anderen Schreibenden profitieren.

Hier findest du die wichtigsten Rahmendaten des Reisepakets: LINK

Kompaktinformation als pdf: HIER.

Eindruck und Ausdruck: Auf Inspiration folgt die Expression mit Worten

Während deines Wien-Aufenthaltes wirst du an zwei Vormittagen im geschützten Umfeld eines Workshop-Raumes Schreibeinheiten nach Anleitung der Dozentin ausführen. Hierbei wirst du Impulse zum Freewriting erhalten und aus deinen gesammelten Eindrücken aus den gemeinsamen „Sinnes-Erkundungen“ schöpfen.

Die Nachmittage sind der Expedition in die Stadtlandschaft gewidmet, wo du in Begleitung der Dozentin deine Umgebung mit allen Sinnen (sehen, hören, riechen, schmecken, tasten) erkunden wirst. Hierbei bekommst du spielerische Aufgaben gestellt (z.B. nach einer bestimmten Farbe Ausschau zu halten) und kannst auch deinem eigenen Entdeckungsdrang frei folgen.

Die Abende stehen dir zur freien Verfügung.

Diese Orte werden wir gemeinsam erkunden

Historisches Zentrum Wiens (1. Bezirk)

Beim Schlendern im historischen Dreieck zwischen Stephansdom, Hofburg und Wiener Staatsoper mit der Kärntner Straße, Graben und Kohlmarkt mit den traditionsreichen k. u. k.-Geschäften kannst du die Atmosphäre der früheren Donaumonarchie auf den Spuren von Kaiserin Sisi und Kaiser Franz Joseph I. in dich aufnehmen.

Kaffeehaus

Beim (optionalen) gemeinsames Welcome-Abendessen im Café Diglas in der Wollzeile 10 nahe Stephansdom und Mozarthaus  kannst du in die einzigartige Kaffeehauskultur eintauchen.

https://wollzeile.diglas.at/

Mittagessen im Café Landtmann – Wiens elegantestes Kaffeehaus seit 1873 im Herzen Wiens (Universitätsring 4) gleich neben dem Burgtheater. Das Kaffeehaus bietet kulinarische Genüsse der Wiener Küche von Mehlspeisen bis Wiener Schnitzel, Backhendl, Tafelspitz und Gulasch. Zudem kannst du die einzigartige Atmosphäre von Behaglichkeit und Lebendigkeit zwischen Tellerklappern und Zeitungsrascheln genießen. https://www.landtmann.at/speisekarte

Café Landtmann

Auktionshaus Dorotheum

Besuch des Auktionshauses Dorotheum (seit 1707) nahe der Hofburg. In den prachtvollen Räumen des historischen Palais kannst du von Schmuck über Mobiliar bis zu Kunst eine Vielzahl schöner und manchmal skurriler Gegenstände entdecken, die deine Fantasie anregen werden. Welche wechselvolle und vielleicht tragische Geschichte mag wohl in diesen Objekten stecken? Im Nachgang zu dieser Exkursion wirst du zu einem Gegenstand deiner Wahl eine fiktive Biographie aus der Ich-Perspektive schreiben: Wie kam es dazu, dass dieses Objekt, das einst im Haus reicher Leute beheimatet war, nun versteigert werden muss? Zwischendurch werden wir uns als Gruppe im gemütlichen Café im zweiten Stock für eine Tasse Mokka und Austausch zusammenfinden. https://www.dorotheum.com/de/

Prater

Expedition in den Prater. Du wirst den belebten Bereich des Jahrmarktes („Volksprater“ beim Praterstern) mit dem ikonischen Riesenrad, den Fahrgeschäften und Buden kennenlernen und anschließend auf der Hauptallee unter Kastanienbäumen die weitläufige Auenlandschaft mit dem kleinen Ententeich am Konstantinhügel erkunden. Inmitten der herbstlichen Naturlandschaft kannst du wieder ganz intensiv die sinnlichen Eindrücke in dich aufnehmen und dich inspirieren lassen. Dabei wird die Dozentin die Gruppe mit kleinen Schreibimpulsen anleiten. https://www.praterwien.com/startseite/

Kastanienallee im Prater

Wiener Staatsoper

Wenn du möchtest, kannst du an einem der Abende eine Vorstellung in der Wiener Staatsoper besuchen. Dabei wird dich Arabella Meran begleiten. Im prachtvollen Opernhaus erwartet dich ein unvergesslicher Ohren- und Augenschmaus. Der Besuch in der Wiener Staatsoper ist optional und abhängig vom Spielplan.

https://www.wiener-staatsoper.at/

Arabella Meran vor der Wiener Staatsoper
Blick hinter die Kulissen

In einem Kurzinterview erfährst du, welche Erfahrungen und Methoden ich selbst beim Romanschreiben erprobt habe und dir bei der Schreib- und Kulturreise in Wien vermitteln möchte. 

FRAGE: Warum ist Wien deine Lieblingsstadt und wie hat sie dich zu deinem historischen Roman „Im Takt ihrer Träume“ inspiriert?

Arabella Meran: Als großer Opernfan hat es mich schon viele Male nach Wien gezogen, um dort musikalisch das Beste vom Besten in der legendären Staatsoper zu erleben. Mit den Wiener Philharmonikern im Graben und den größten Gesangsstars der Gegenwart wie Jonas Kaufmann und Anna Netrebko auf der Bühne gilt die Staatsoper als der „heilige Gral“ in der Opernwelt. Als im Jahr 2020 eine Geschichte in mir herangereift ist über eine junge Dirigentin in den 1920er Jahren, die gegen die männliche Dominanz in diesem Berufsstand ankämpfen muss, war für mich sofort klar, dass Wien dafür der ideale Schauplatz ist. Doch nicht nur als schöne Kulisse, sondern mit allem, was an Tradition, Textur und Lebensart in solch einer Stadt drinnen steckt.

FRAGE: Was hat sich für dich verändert, als du zur Recherche in Wien warst?

Als ich zur Romanrecherche wieder vor Ort war, habe ich gemerkt, wie sehr meine Sinne geschärft sind, wenn ich meine Umgebung mit dem „Mindset“ einer Autorin wahrnehme. Ja, auch früher habe ich schon als Touristin die prachtvolle Architektur beim Spaziergang durch die historischen Gassen und Boulevards bewundert und habe mir Sachertorte im Kaffeehaus schmecken lassen. Doch als Autorin hat sich mir in Wien nochmal eine neue Welt erschlossen, die viel detaillierter und intensiver war, als zuvor. Ich habe ganz genau hingeschaut (welche Farbe haben eigentlich die Fenster der Wiener Staatsoper?) und ganz genau hingehört (wie bimmelt eigentlich die „Bim“, also die Straßenbahn? Wie schnattern und quaken die Enten im Prater?). Ich habe Aromen in meine Nase eingesogen, Geschmäcker ganz bewusst verkostet und Gegenstände mit meinen Händen ertastet. Dabei habe ich viele Dinge entdeckt, die mir zuvor entgangen waren. Meine Umgebung hat mich inspiriert und gleichzeitig habe ich die Stadt mit meinen Romanfiguren bevölkert. So ist die Stadt mit meiner Geschichte zu einer neuen Realität verschmolzen, ich habe sie mir zu eigen gemacht und sie ist auf den Buchseiten lebendig geworden.

Das ist es, was ich den Teilnehmenden der Schreibreise vermitteln möchte: Eine Umgebung mit den geschärften Sinnen einer Autorin zu entdecken und dabei aus der Fülle der Eindrücke Inspiration zu schöpfen und auf dem Papier mit Worten eine lebensechte Welt entstehen zu lassen.

Arabella Meran mit ihrem Wien-Roman „Im Takt ihrer Träume“. Eine junge Dirigentin in den 1920er Jahren muss alles aufs Spiel setzen, um ihren Traum zu verwirklichen, die Wiener Philharmoniker zu dirigieren.

Möchtest du dich für diese Schreib- und Kulturreise anmelden? HIER kannst du das tun.

Jahresrückblick 2025 auf mein Autorinnenleben

Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu und es ist Zeit, innezuhalten und zurückzublicken. Für mich als Autorin war es ein Jahr voller Inspiration und Wörter, die zu Geschichten wurden. Voller Hoffnungen, von denen sich einige erfüllt haben. Und ein Jahr reich an wunderbaren Begegnungen mit anderen Büchermenschen.

Was ich geschrieben habe

Im Januar 2025 habe ich das letzte Drittel meines Piemont-Romans geschrieben. Für diese Geschichte war ich im Oktober auf Recherchereise vor Ort und bin ab 1. November 2024 ins tägliche Schreiben eingestiegen. Das Manuskript in der ersten Fassung habe ich mit 550 Normseiten (130.000 Wörtern) fertiggestellt. Im Februar folgte dann nach dem super hilfreichen Feedback meiner bewährten Testleserin die erste Überarbeitung und Kürzung auf 520 Seiten.

Ohne Pause habe ich mich dann ins nächste Projekt (AT: „Wald“ / „Dorfgeheimnisse“) gestürzt, inspiriert durch eine Dokumentation über ein ganz besonderes Bergdorf im Trentino-Südtirol. Durch das Setting von Berg und Wald spielt bei meinem Gesellschaftsroman auch die Natur eine große Rolle, sodass ich den Romananfang am 3. März beim Deutschen Preis für Natur Writing eingereicht habe. Diese enge Frist hat mir zwar einerseits einigen Zeitstress gemacht, was meine Produktivität jedoch vorangetrieben hat.

In den folgenden 4 Monaten (März bis einschließlich Juni) habe ich täglich (außer sonntags) an meinem bisher ambitioniertesten Roman geschrieben. Es handelt sich um ein Gesellschaftsporträt im Mikrokosmos einer Dorfgemeinschaft mit alten Traditionen. Gleichzeitig gebe ich tiefe Einblicke in die Entwicklung einzelner Figuren, die in einer persönlichen Lebenskrise stecken (Trauer eines Witwers mit kleinen Kindern, ungewisse Herkunft eines Findelkindes und Gefangensein einer reifen Frau in häuslicher Gewalt).

Mein episches Werk hatte in seiner ersten Fassung 710 Normseiten (169.000 Wörter). Auch hier hat mir wieder eine Testleserin zur Seite gestanden, die mich ermutigt und mir kritisch-konstruktives Feedback gegeben hat. Im Juli habe ich das gesamte Manuskript überarbeitet und es auf 685 Seiten gekürzt (8.700 Wörter gestrichen, 1.600 neu geschrieben).

Unternehmens- und Familiensaga aus dem Rheinland

Dieses Projekt verfolge ich bereits seit 2021. Nach umfassender Recherche im Rheinland und in diversen Quellen hatte ich im Jahr 2023 bereits eine längere Leseprobe geschrieben (rund 200 Seiten / 48.000 Wörter. In diesem Jahr habe ich dieses Projekt wiederaufgegriffen und das Manuskript von Ende August bis Ende November vollendet. Die erste Fassung, die ich beim Gmeiner Verlag eingereicht habe, ist 530 Normseiten (118.800 Wörter) lang. Hinzu kommt noch ein Nachwort von 32 Seiten (8.170 Wörter).

Zudem habe ich zwei Artikel für die Federwelt – Das Magazin rund ums Schreiben“ verfasst, der erste aus dieser Serie ist im Oktober-Heft (Nr. 174) erschienen. Hierbei habe ich meine Kenntnisse vom Buchmarkt mit meiner Expertise als Volljuristin verbunden: „Ist das Kunst? Oder landet das vor Gericht?“ Es geht dabei um juristische Fallstricke für Autor:innen, wie man sie erkennt und am besten vermeidet. Vielen Dank an dieser Stelle an die Chefredakteurin Anke Gasch, die meinen Vorschlag für diese Artikelserie mit Begeisterung aufgenommen hat und als Lektorin mit viel Sprachgefühl am Text mit mir gefeilt hat.

Artikel in der „Federwelt“ (Oktober 2025)
Mein Schreibjahr 2025 in Zahlen
  • 1.250 Normseiten von Manuskripten geschrieben (= 300.000 Wörter)
  • 3 Romanprojekte: zu großen Teilen neu geschrieben und komplett überarbeitet: „Piemont“ mit 550 Seiten, „Wald / Dorfgeheimnisse“ mit 710 Seiten und historische Rheinland-Unternehmensgeschichte mit 530 Seiten.
  • 1 Romananfang (50 Seiten) für den Deutschen Nature Writing Preis eingereicht (März)
  • 2 Artikel für die „Federwelt – Das Magazin rund ums Schreiben““ verfasst: „Ist das Kunst oder landet das vor Gericht“ – juristische Fallstricke für Autor:innen kennen und vermeiden (Artikel Nr. 1 ist im Oktober erschienen, Artikel Nr. 2 wird im Februar 2026 erscheinen)
  • 1 literarische Kurzgeschichte geschrieben für den Walter-Serner-Preis 2025 mit dem Thema: „money, money, money“
  • Auf 2 Literatur-Stipendien beworben (ohne mit einer Zusage belohnt zu werden). 
Welche Verträge ich unterschrieben habe

Nach einer Zeit der Ungewissheit und diverser Absagen für meine Romanprojekte haben sich doch die Türen für mich geöffnet und ich konnte im Sommer (ohne Mitwirkung einer literarischen Agentur) mit dem Gmeiner Verlag einen Zwei-Buch-Vertrag für mein Rheinland-Projekt (historisch) und meinen Gardasee-Liebesroman (zeitgenössisch) unterschreiben. Ich freue mich riesig darüber, bei diesem etablierten Verlag ein gutes Zuhause für meine Romane gefunden zu haben. Ich kann es kaum erwarten, diese auch im stationären Buchhandel entdecken zu können, was neu für mich ist.

Eine große Freude war auch die Zusage von Saga Storify, aus meinem Debütroman „Das Lachen der Pinguine“ ein Hörbuch zu machen.

Zusage von Saga Storify
Welchen Menschen ich begegnet bin

Besonders wertvoll in meinem Autorinnenleben ist mir der Austausch mit anderen Schreibenden und Büchermenschen. Ein Fixpunkt für mich ist jeden Monat das Online-Treffen mit meinen „Mastermind“-Kolleg:innen, bei dem wir uns vertrauensvoll über unsere jeweilige Situation und den Buchbranche austauschen. Sehr schön in diesem Jahr war, dann ich einige aus dieser Gruppe endlich erstmalig persönlich treffen konnte (Astrid, Stephan, Katja, Petra und Susanne T.).

Dank der Autor:innenvereinigung DELIA und Instagram bin ich mit weiteren Autorinnen vernetzt, die ich auch endlich persönlich treffen konnte (z.B. Stefanie, Camilla und Alma in Berlin).

Treffen mit meiner geschätzten Autorin-Kollegin Stefanie Hohn in Berlin

Eine besonders schöne Begegnung hatte ich in Hamburg mit Karolin Pape, die das Hörbuch von „Das Lachen der Pinguine“ ganz wunderbar eingesprochen hat, das im November 2025 erschienen ist und zu dem ich bereits einige begeisterte Rückmeldungen von Hörerinnen erhalten habe. Bevor Karolin mit der Arbeit daran begonnen hat, konnten wir uns bei einem gemeinsamen Essen über meine Romanfiguren austauschen und haben in unseren Bücher- und Tee-Vorlieben erstaunliche Ähnlichkeiten festgestellt.

Arabella Meran und Karolin Pape, die das Hörbuch zu „Das Lachen der Pinguine“ ganz wunderbar eingesprochen hat.
Naturliebe und kulturelle Eindrücke in Berlin und auf Reisen

Meine Wahlheimat Berlin ist für mich nach wie vor ein Ort, der für mich meine beste „Basisstation“ darstellt, wo ich im häuslichen Arbeitszimmer in Ruhe schreiben kann und direkt vor der Haustür auch Natur vorfinde, in der ich mich bei meinen täglichen Spaziergängen erholen kann. Die Natur im Wechsel der Jahreszeiten ist für mich eine stetige Quelle der Inspiration und der Kraft.

Für zusätzliche Anregung sorgen die vielfältigen kulturellen Angebote von Berlin, die ich rege in mich einsauge. Fast an jedem Sonntag zieht es mich in eine Kunstausstellung, ein Museum oder zu einem landschaftlich oder architektonisch schönen Ort. Auch in die Oper und in klassische Konzerte sowie zu Lesungen (z.B. von Marc-Uwe Kling) gehe ich regelmäßig. Bei diesen schönen Ausflügen ins Kulturleben begleitet mich häufig meine Freundin Vera.

Doch auch andere Städte locken mich mit ihrem kulturellen Angebot und zur Recherche: Im Juni und September war ich in Paris. Außerdem in Hamburg und in München.

Was ich ins neue Jahr 2026 mitnehme und was mich erwartet

Ich freue mich auf ein neues Highlight in meiner Karriere: Das Erscheinen meines historischen Rheinland-Romans bei Gmeiner im Juli 2026.

Auch meine Tätigkeit für die Federwelt geht weiter: Im nächsten Jahr werden zwei weitere Artikel von mir mit juristischer Expertise bezogen auf den Buchmarkt dort erscheinen.

Dankbarkeit, Geduld und Zuversicht

Ich habe gelernt, dass ich in meinem Autorinnenleben viel Geduld brauche. Nicht jedes Manuskript findet sofort einen Verlagsvertrag. Doch kein Wort habe ich vergeblich geschrieben. Bei jeder Geschichte habe ich tief aus meinem Innern geschöpft und mich als Autorin weiterentwickelt. Manche Manuskripte sind wie Samenkörner, die noch in der Erde ruhen und wachsen müsse und ihre Zeit brauchen, bis starke Pflanzen aus ihnen werden, die mich dann reich mit ihren Früchten beschenken werden. So vertraue ich darauf, dass es für jede meiner Geschichten den richtigen Zeitpunkt geben wird, in Buchform an die Öffentlichkeit zu gelangen und seine Leserschaft zu finden.

Bis dahin genieße ich den kreativen Prozess, das Imaginieren und Schreiben, was mir große Freude bereitet. Ich empfinde es als Privileg, meiner Berufung als Schriftstellerin folgen zu können. Ich bin frei in meiner Wahl der Stoffe, in meiner Zeiteinteilung und in kann mir aussuchen, mit welchen Menschen ich zusammenarbeiten möchte. Für diese Freiheiten bin ich dankbar. Meine lebendige Fantasie empfinde ich als das größte Geschenk, denn sie beflügelt mich täglich und lässt mich auch Schmerzhaftes und Enttäuschungen überwinden. 

Arabella Meran 2025
Ich gehe jeden Schritt mit Achtsamkeit für den Moment und Dankbarkeit für die Gaben der Natur und meine Flügel der Fantasie.
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