Premierenlesung mit meinem „Parfümeur“-Roman an der Drachenfelsbahn in stimmungsvollem Ambiente

Am Samstag ist meine Premierenlesung aus „Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte – Die Anfänge einer Duftdynastie“ am Drachenfels über die Bühne gegangen und ich möchte gerne meine Eindrücke mit euch teilen.

Für mich war es ein magischer Abend in toller Atmosphäre im historischen Setting auf den Spuren meiner Romanfiguren. Von der Gastgeberin des Abends wurde ich herzlich willkommen geheißen und professionell in technischer Hinsicht unterstützt, sodass meine Lesung vor großem Publikum rund lief und ganz viel positive Resonanz bei mir ankam.

Premierenlesung von Arabella Meran in der Talstation der Drachenfelsbahn in Königswinter

Gerne bin ich der Einladung von Fiona Streve-Mülhens Achenbach, der Ur-Ur-Enkelin von Ferdinand Mülhens und Ottilie, in die Talstation der Drachenfelsbahn in Königswinter gefolgt. Für die Präsentation meiner Geschichte konnte es keinen besseren Ort geben, als die Drachenfelsbahn im Siebengebirge, wo Ottilie und Ferdinand Mülhens in den 1870er Jahren im nahen Wintermühlenhof ihr gemeinsames Glück gefunden haben. Ferdinand hat die Drachenfelsbahn im Jahr 1913 erworben. Diese erste und älteste Zahnradbahn Deutschlands (seit 1883) wird heute von Frau Achenbach betrieben, die die Traditionen ihrer Familie mit viel Engagement fortführt.

Der Wintermühlenhof 1840
Arabella Meran bei der Recherche auf dem Wintermühlenhof im Dezember 2022.

Für meine Lesung haben die Gastgeberin und ihr Team von der Drachenfelsbahn die Empfangshalle in einen stimmungsvollen Veranstaltungsraum verwandelt: Die Gäste haben an kleinen Rundtischen Platz genommen und für mich gab es einen Lesetisch mit einem schönen Blumenschmuck, der mit viel Liebe zum Detail dem Blumenkorb von Ottilie auf dem Buchcover nachempfunden war. Ein professioneller Veranstaltungstechniker hat dafür gesorgt, dass ich mit Headset-Mikro gut zu hören war und meine Fotoshow auf der Leinwand bestens zu sehen. Vom Gmeiner-Verlag habe ich ein schönes Roll-Up-Banner bekommen, das als dekorativer Hintergrund hier zum Einsatz kam.

Stimmungsvolles Ambiente in der Talstation der Drachenfelsbahn

Ich war um 19 Uhr da, wurde herzlich begrüßt und habe einen Sound- und Bildcheck gemacht. Auch der sympathische und kompetente Social-Media-Mann der Drachenfelsbahn war zur Stelle und hat die ganze Lesung in Bild und Ton festgehalten. Für das leibliche Wohl der Gäste hat der Kaufmannsladen Königswinter gesorgt, der Kaltgetränke und Wein ausgeschenkt hat.

Eine schöne Geste war zudem, dass an diesem Abend extra die Wagen der Drachenfelsbahn auf den Gleisen nebenan bereitstanden, die nach Ferdinand und Ottilie benannt sind. Natürlich bin auch ich hingegangen und habe den beiden einen Besuch abgestattet.

Arabella Meran beim Wagen der Drachenfelsbahn, der Ferdinand Mülhens gewidmet ist.

Um 20 Uhr war die Halle gefüllt. Es hatten sich im Vorfeld 60 Gäste angemeldet, spontan kamen an diesem Abend noch einige dazu, sodass wir mit rund 70 Menschen ein volles Haus hatten.

Zu meiner Freude waren auch meine Mutter (bei der ich immer eine gastliche Unterkunft finde, wenn ich im Rheinland bin) und meine Schwester im Publikum, die extra aus der Pfalz angereist ist und während der Lesung die schönen Fotos gemacht hat, die ich euch hier zeige.

Die Gastgeberin Fiona Streve-Mülhens Achenbach hat einige Begrüßungsworte gesprochen und dann war ich an der Reihe. Dank meiner gründlichen Vorbereitung ist meine Nervosität, die ich im Vorfeld verspürt habe, im Spotlight verflogen und ich konnte den Moment genießen.

Gründliche Vorbereitung ist das A und O für eine gelungene Lesung. 10 Tage vor dem Premierenabend habe ich begonnen, die Lesestellen herauszusuchen, einen Ablaufplan zu erstellen und die Passagen mit der Stoppuhr zu proben. Auch passende Fotos für meine Diashow habe ich zusammengestellt.
Generalprobe von 20 und 22 Uhr am Vorabend am Küchentisch.

Mein Programm bestand aus zwei Teilen mit einer kurzen Pause in der Mitte. In jedem Teil habe ich drei Auszüge aus meinen Roman vorgelesen. In meinen frei gesprochenen Zwischenmoderationen habe ich dem Publikum einige Hintergründe zur Familiengeschichte Mülhens und zur Firmengeschichte ihres Eau de Cologne aus der Glockengasse Nr. 4711 vermittelt und passende historische Bilder und Fotos aus meiner Recherche für diesen Roman (beginnend im Jahr 2021) gezeigt.

Als persönliches Schmankerl gab es auch Bilder aus meiner Kindheit im Rheinland (wie ich auf dem Esel auf den Drachenfels geritten bin und beim Karneval).

Zudem habe ich das Publikum zu einer Duftprobe des Kölnisch Wassers eingeladen, was gerne angenommen wurde.

Überhaupt war die Stimmung positiv, die Gäste waren sehr aufmerksam und ich habe ihr Interesse gespürt. Schließlich habe ich noch kleine Einblicke in meinen Schreibprozess gewährt. Gegen 21:45 Uhr war ich mit meiner Lesung am Ende und habe warmen Applaus und einen schönen Blumenstrauß von Frau Achenbach überreicht bekommen.

Zum Abschluss habe ich noch viele Buch-Postkarten signiert und freundliche Worte mit den Leuten gewechselt, die nun hoffentlich alle meinen Roman kaufen und lesen werden.

Es war also eine rundum gelungene Lesung – die schönste, die ich bisher erlebt habe – und ich schwebe immer noch ein bisschen auf Wolke 7.

Mein schöner Blumenstrauß ist mit mir nach Berlin zurückgereist und wird mich noch einige Tage erfreuen.
Souvenir vom Drachenfels

Ich freue mich schon auf die nächsten Lesungen aus meinem Roman. Die anstehenden Termine finden Sie hier.

Meine Collage Nr. 2 zum Roman „Der Parfümeur aus der Glockengasse“

Hier kommt nun die zweite Collage zu meinen Roman „Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte – Die Anfänge einer Duftdynastie“. Alle meine Collagen erstelle ich in Handarbeit mit Papier, Schere und Klebstoff. Das Ergebnis siehst du hier:

Collage Nr. 2 von Arabella Meran: Ottilie im Dufthaus in der Glockengasse Nr. 4711

Im Zentrum siehst du das Dufthaus in Glockengasse Nr. 4711 in Köln in seiner heutigen Erscheinungsform, jedoch mit dem 19. Jahrhundert verbunden durch die Szene, in der ein französischen Reiter unter der Herrschaft von Napoléon alle Häuser in Köln neu und durchlaufend nummeriert und die Nr. 4711 ans Haus der Familie Mülhens schreibt. Wenn du genau hinschaust, erkennst du im Hintergrund auch den Kölner Dom, der in den 1870er Jahren, in denen meine Romanhandlung spielt, noch im Bau war: die beiden heute ikonischen Türme des Doms gab es noch nicht, man sieht stattdessen Baugerüste. Erst im Jahr 1880 wurde die Fertigstellung des Kölner Doms gefeiert.

Umringt wird das Dufthaus von historischen Flakons. In einem davon kannst du das Porträt von Ottilie Riedl entdecken, für die Ferdinand in meiner Geschichte ein eigenes Parfüm komponiert und es ihr als Liebesbeweis schenkt.

Als Symbol für den frischen Duft mit Zitrusaromen des Eau de Cologne aus der Glockengasse tauchen auch drei Zitronen auf.

Hier zeige ich dir einige Vorstufen im Entstehungsprozess der Collage.

Bildmotive auswählen, zurechschneiden und anordnen
Die Collage ist fast fertig, allerdings fehlen noch die Zitronen. Die Farben sind anders, weil im Lampenlicht am Abend fotografiert. Die finale Collage habe ich am nächsten Nachmittag bei Tageslicht fotografiert.

Wie gefällt dir die Collage? Bist du auch gerne mit den Händen kreativ?

Meine Collage Nr. 1 zum Roman „Der Parfümeur aus der Glockengasse“

Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, habe ich diesen Sommer meine Leidenschaft für das Kreieren von Collagen entdeckt. Alle meine Collagen erstelle ich in Handarbeit mit Papier, Schere und Klebstoff (KI-Assistenten kommen mir bei meiner kreativen Arbeit nicht ins Haus!).

Nun hat es mich natürlich in den Fingern gekitzelt, eine Collage zu meinen Roman „Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte – Die Anfänge einer Duftdynastie“ zu erstellen. Hier ist das Ergebnis:

Collage Nr. 1 von Arabella Meran: Ottilie auf dem Wintermühlenhof und in Köln in der Glockengasse und im Karneval.

Oben links siehst du den Wintermühlenhof im 19. Jahrhundert, der für Ferdinand und Ottilie ihr Rückzugsort im Siebengebirge war. Das Porträt zeigt Ottilie Riedl, das Blumenmädchen aus Wien, in das Ferdinand sich unsterblich verliebt und die ihm in seine rheinische Heimat folgt.

In der Mitte links ist der historische Moment abgebildet, in dem das Haus der Familie Mülhens in der Glockengasse die Hausnummer 4711 erhält. Unter der Herrschaft von Napoléon wurden nämlich alle Häuser in Köln neu und durchlaufend nummeriert. Dieses Bild mit dem französischen Reiter, der die Nr. 4711 ans Haus schreibt, stammt aus der Werbung aus den 1960er Jahren und macht daraus eine Legende.

Mittig rechts siehst du die Mülhens-Fabrik in Köln Ehrenfeld, wo seit 1874 mit modernster Technik produziert wurde (das Eau de Cologne und andere Körperpflegeprodukte wie Duftseife).

Ganz unten sind Szenen vom Kölner Karneval aus dem 19. Jahrhundert abgebildet (das Gemälde stammt aus dem Jahr 1836, selbst fotografiert im Karnevalsmuseum in Köln). Der Rosenmontagsumzug fand in dieser Zeit immer auf dem Kölner Neumarkt statt. In meinem Roman nehmen auch Ottilie, Martha und Ferdinand an diesen jecken Festivitäten teil.

Zudem siehst du einige historische Eau de Cologne-Flakons: Oben rechts eine „Kropf-Molanus-Flasche“ aus dem Jahr 1885.

Hier zeige ich dir einige Vorstufen im Entstehungsprozess der Collage.

Meine Auswahl an Bildmotiven für die Collage.
Hier habe ich auf der rechten Seite schon eine engere Auswahl und Anordnung getroffen (nur gelegt, nicht geklebt). Auf der linken Seite die Elemente, die ich vielleicht noch verwende oder für später aufhebe.

Wie gefällt dir die fertige Collage? Bist du auch gerne mit den Händen kreativ?

Bookbirthday meines Romans „Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte“

Heute ist es endlich soweit: Ich kann mit euch zusammen den Bookbirthday von „Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte – Die Anfänge einer Duftdynastie“ feiern.

Arabella Meran mit den druckfrischen Büchern: „Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte – Die Anfänge einer Duftdynastie“, Gmeiner Verlag, ET: 9. September 2026
Darum geht es in meiner Geschichte:

Köln, 1873: Der junge Parfümeur Ferdinand Mülhens tritt das Erbe seines Vaters an und übernimmt das Dufthaus in der Glockengasse. Auf einer Reise nach Wien begegnet er der Blumenverkäuferin Ottilie. Die junge Frau berührt sein Herz – und wird sein Leben verändern. Ottilie folgt ihm nach Köln, doch ihre Liebe stößt auf Widerstand, weil Ottilie keine standesgemäße Braut ist. Im abgeschiedenen Siebengebirge findet das Paar ein heimliches Glück, aber Ottilie muss weiterhin um gesellschaftliche Anerkennung ringen.

Zur selben Zeit flieht Martha, ein Bauernmädchen aus Königswinter, vor ihrer trostlosen Zukunft. Im Dufthaus findet sie Arbeit und entdeckt in der Reklame ihr verborgenes Talent. Mutig träumt sie davon, Werbegrafikerin zu werden – zum ersten Mal scheint dieser Traum greifbar, auch dank ihrer Freundschaft zu Ottilie.

Während Ferdinand privat wie geschäftlich um seine Ziele kämpft, führt eine bittere Niederlage gegen seinen größten Konkurrenten Farina zu einem Neuanfang: Aus einer Hausnummer entsteht ein Duft, der die Welt erobern wird.

Arabella Meran mit „Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte – Die Anfänge einer Duftdynastie“

Bisher habe ich meinen Roman noch nicht „in freier Wildbahn“ in einem Buchladen entdeckt.

Hast du mein Buch schon wo gesichtet? Oder hast du es vielleicht bestellt und heute geliefert bekommen? Wie gefällt es dir? Ich bin gespannt auf eure Eindrücke.

Arabella Meran

Warum die „11“ magisch für mich und meinen „Parfümeur“-Roman ist

In drei Tagen erscheint „Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte – Die Anfänge einer Duftdynastie“ und meine Aufregung steigt. Bald schon werdet ihr, meine lieben Leserinnen und Leser, den Roman entdecken können. Ich bin sehr gespannt auf eure Eindrücke!

Heute möchte ich euch erzählen, warum die „11“ magisch für mich ist und für meinen Roman eine besondere Rolle spielt.

Manuskript Nr. 11

„Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte“ ist das 11. Manuskript, das ich geschrieben habe. Dabei ist es der 6. Roman, der veröffentlicht wird. Die weiteren Manuskripte stehen schon in den Startlöchern zur Veröffentlichung oder warten noch auf einen Verlagsvertrag.

Die Hausnummer 4711

Das Stammhaus der Kölnisch-Wasser-Fabrikanten Mülhens befand sich in der Glockengasse Nr. 4711. Das war die französische Hausnummer, die das Haus unter Napoléon erhalten hatte. Wer die geniale Idee hatte, diese Hausnummer zum Markennamen des Eau de Cologne zu machen, erfährst du in meinem „Parfümeur“-Roman.

Karnevalszahl: 11.11. um 11:11 Uhr

Wie du wahrscheinlich weißt, hat die 11 für den rheinischen Karneval eine besondere Bedeutung. Die sogenannte „5. Jahreszeit“ der Narren wird traditionell am 11.11. um 11:11 Uhr eingeläutet. Warum das so ist? Hier ein Auszug aus meinem „Parfümeur“-Roman:

»Hat es mit der Zahl Elf was Bestimmtes auf sich?«, wollte Ottilie wissen.

»Die Elf ist halt die magische Zahl der Jecken.«

»Warum?«, hakte sie nach. Resi guckte sie an, als wäre das eine ganz dumme Frage.

»Na, weil die Elf nach der Zehn kommt!« Sie lachte gackernd, offenbar tat der Eierlikör seine Wirkung. Ottilie verstand immer noch nicht.

»Die Elf bedeutet Narrenfreiheit, weil man sich nicht mehr an die Zehn Gebote aus der Bibel halten muss«, mischte sich Frau Eichborn mit nüchterner Miene ein.

»Ach«, entfuhr es Ottilie. War der Karneval also eine Art moralischer Ausnahmezustand, in dem alles erlaubt war? Ihre Vorgesetzte schien Bestürzung aus ihrem Gesicht gelesen zu haben.

»Aber am Aschermittwoch ist die sittliche Ordnung wiederhergestellt«, ergänzte Frau Eichborn, »und jeder gute Christ übt sich beim Fasten in Demut und Gottesfurcht. Trotzdem gelten auch während des Karnevals einige Regeln, die das Festkomitee festgelegt hat.«

»Man muss es einfach mal miterlebt haben«, meinte Resi lauthals. »Ich nehme dich mit zum Maskenzug am Rosenmontag und leihe dir ein Kostüm aus«, versprach die Kollegin überschwänglich. Ottilie stimmte zu und war gespannt, was sie erwarten würde.

Die 11 Paragrafen des Kölschen Grundgesetzes

In den 11 Paragrafen des „Kölschen Grundgesetzes“ sind mundartliche Redensarten festgehalten, die die kölsche Mentalität bestens einfangen. Einige davon kommen auch in meiner Geschichte vor. Lass dich überraschen.

Als Kind des Rheinlandes liegt mir der kölsche Optimismus im Blut und ich glaube fest daran, dass die magische 11 meinem Roman Glück bringen wird.

Hast du auch eine Glückszahl?

Premierenlesung aus „Der Parfümeur“ in der Talstation der Drachenfelsbahn in Königswinter

Ich freue mich, eine ganz besondere Lesung ankündigen zu können:

Premierenlesung aus „Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte“  von Arabella Meran

Erleben Sie die BILD-Bestseller-Autorin und gebürtige Kölnerin Arabella Meran bei einer ganz besonderen Buchpremiere: In „Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte – Die Anfänge einer Duftdynastie“ wird der Aufstieg der Kölnisch Wasser Fabrikanten Mülhens im 19. Jahrhundert lebendig. Im Zentrum des bewegenden Romans stehen Ferdinand Mülhens, der die Firmenleitung im Jahr 1873 übernimmt, und seine große Liebe Ottilie Riedl, eine Wiener Blumenverkäuferin, die im Siebengebirge neue Wurzeln schlägt. In der Talstation der Drachenfelsbahn bringt die Autorin Ihnen am historischen Schauplatz die Geschichte der Familie Mülhens näher, deren Wirken bis heute in der Region spürbar ist. Die Lesung wird begleitet von Fotos aus der Recherche der Autorin und das Publikum wird zur Duftverkostung des Eau de Cologne eingeladen. Für Getränke und einen Büchertisch wird der Kaufmannsladen Königswinter sorgen.

Wann: Samstag, 26. September 2026 um 20:00 Uhr

Wo: Talstation der Drachenfelsbahn, Drachenfelsstr. 51, 53639 Königswinter

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten: Per E-Mail an info@drachenfelsbahn.de oder telefonisch unter 02223 / 9209-0.

Wie ist das Cover meines Romans „Der Parfümeur aus der Glockengasse“ entstanden?

Heute möchte ich dir Einblicke in die Entstehung des Buchcovers von „Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte – Die Anfänge einer Duftdynastie“ geben.

Mein Input zum Cover

Im letzten Herbst hat der Gmeiner-Verlag mich nach meinen Ideen für das Cover gefragt. Also habe ich meine Vision schriftlich mitgeteilt: Als Motiv habe ich mir das Stammhaus in der Glockengasse mit einer Frauenfigur davor gewünscht, die vom Aussehen her meiner Hauptfigur Ottilie Riedl ähnlich sein sollte, von der es ein historisches Porträtfoto gibt: Dunkles Haar in einer kunstvollen Flechtfrisur zum Kranz aufgesteckt. Ihr Kleid sollte mit Korsett und Tournüre der Mode der 1870er Jahre entsprechen.

Ottilie Riedl. Bildnachweis: Das historische Foto stammt aus der Ausstellung zur Familiengeschichte Mülhens in der Talstation der Drachenfelsbahn (Königswinter).

Was die farbliche Gestaltung anging, habe ich Bremerblau und Gold vorgeschlagen, um so eine Assoziation zu den ikonischen Etiketten des Kölnisch Wassers zu wecken.

Basierend auf meinen Vorschlägen hat meine Lektorin ein Briefing an den Cover-Designer des Verlags weitergegeben.

Für mich begann dann eine Zeit des Wartens und der Ungewissheit voller Bangen und Hoffnung, denn das Buchcover ist für mich wie das Gesicht eines Menschen, bei dem ich mich entweder auf den ersten Blick angezogen fühle oder eher auf Abstand gehe. Für meinen Roman wünsche ich mir natürlich ein Cover, in das ich mich „verlieben“ kann, schließlich werde ich mein Buch noch oft bei Lesungen in meinen Händen und in die Kamera halten.

Kreative Arbeit und interne Abstimmung im Verlag

Im Verlag lief währenddessen im Februar und März intern ganz viel ab, bis ich das fertige Cover am 1. April 2026 zum ersten Mal gesehen habe. Ich war sofort hellauf begeistert, das Cover hat meine Erwartungen übertroffen! Am nächsten Tag hat mich der Marketing- und Vertriebsleiter des Verlags angerufen und mir die spannenden Hintergründe zur Genese des Covers berichtet. Hierbei wirken verschiedene Abteilungen im Verlag (Programmleitung, Lektorat, Marketing und Vertrieb) mit, die alle ein Wörtchen mitreden. So viel darf ich dir verraten:

Zu entscheiden war, ob für das Stammhaus in der Glockengasse das historische Bild aus den 1870ern (Zeit der Romanhandlung) oder ein Bild vom heutigen Dufthaus (nach Zerstörung im Krieg komplett neu aufgebaut) verwendet wird. Damit die Einheimischen und Tourist*innen das Haus wiedererkennen, fiel die Entscheidung für den heutigen Look.

Das Bild stammt vom Deckel einer historischen Reisekiste, die in der Dauerausstellung im Dufthaus 4711 in der Glockengasse in Köln zu sehen ist. (Foto: privat)
Das Stammhaus in der Glockengasse in Köln heute. Bildnachweis: Foto aus der Programmvorschau für Herbst 2026 des Gmeiner-Verlags.

Auch bei der Auswahl der Coverfrau hat sich das Team über 100 Frauengestalten angeschaut, um genau die Richtige zu finden, die von ihrem Aussehen und ihrem Ausdruck dem Blumenmädchen Ottilie am besten entspricht. Die Frau, die du jetzt auf dem Cover siehst, verkörpert „meine“ Ottilie perfekt in ihrer Sanftmut. Auch der Lavendel-Ton ihres Kleides fügt sich als warmes Element bestens in die Farbpalette ein. Kurz: Ich bin sehr glücklich mit dieser Wahl!

Als historisches Element wurde eine Pferdekutsche eingefügt. Der goldene Rahmen und die geschwungene Typographie runden das Gesamtbild ab.   

Buchcover von „Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte – Die Anfänge einer Duftdynastie“. Der Roman erscheint am 9. Septermber 2026 im Gmeiner-Verlag.

Welche Vibes kommen bei dir an, wenn du das Cover betrachtest?

Nun weißt du, wie viele Schritte und Entscheidung nötig waren, um das perfekte Cover für meinen Roman zu finden. Als Autorin spiele ich hierbei eine wichtige Rolle, indem ich mit meinen Eingaben das Fundament lege. Die verschiedenen Abteilungen im Verlag sorgen mit ihrer Expertise dafür, darauf aufzubauen und das Beste für die Vermarktung des Buches herauszuholen.

Wie sind Titel und Klappentext meines Romans entstanden? Habe ich als Autorin ein Mitspracherecht dabei?

Am 9. September 2026 erscheint mein neuer historischer Roman. In den nächsten Monaten bis zur Veröffentlichung möchte ich dir einige Einblicke hinter die Kulissen gewähren.

Hast du dich schon mal gefragt, wie der Titel für einen Roman festgelegt wird? Wie viel Mitspracherecht hat eine Autorin?

Heute erzähle ich dir, wie der Gmeiner-Verlag den Titel für meinen neuen Roman entwickelt hat, der lautet: „Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte – Die Anfänge einer Duftdynastie“.

Arbeitstitel ist nicht gleich finaler Buchtitel

Wenn ich an einem Manuskript schreibe und es bei einer Agentur oder einem Verlag vorstelle, trägt es noch den sogenannten Arbeitstitel. Den vergebe ich selbst und versuche dabei, möglichst prägnant und bestenfalls auch wohlklingend die Essenz meiner Geschichte auszudrücken.

Bei meinen bisherigen beiden historischen Romanen lauteten die Arbeitstitel „Das Lachen der Pinguine“ und „Im Takt ihrer Träume“. Wie du merkst: Diese Arbeitstitel haben dem Verlag so gut gefallen, dass sie als finale Buchtitel übernommen worden sind. Das ist jedoch eher die Ausnahme.

Der Arbeitstitel für meinen Kölnisch-Wasser-Roman lautete: „Die Kölner Duft-Dynastie“.

Nachdem ich im September 2025 den Verlagsvertrag mit Gmeiner geschlossen und das Manuskript im November eingereicht habe, begannen die Rädchen im Verlags-Getriebe zu laufen: Die Abteilungen Marketing und Vertrieb ebenso wie das Lektorat haben sich Gedanken über die Vermarktung meines Romans gemacht, der vom Verlag als überregionaler Spitzentitel im Herbstprogramm 2026 platziert wird.

Du musst wissen, dass die Entscheidungshoheit über den Buchtitel und die werblichen Texte beim Verlag liegt, denn dieser hat die Rechte am Manuskript gekauft und trägt auch das finanzielle Risiko, ob ein Buch im Verkauf die Produktionskosten wiedereinspielt.

Doch niemand kennt den Inhalt des zu verkaufenden Buches besser, als die Autorin / der Autor, sodass der Verlag diese eng miteinbezieht: Ich durfte einen Fragebogen ausfüllen. Darin habe ich Vorschläge für verschiedenartige Texte (u.a. den Klappentext) formuliert. Aus meinen Vorschlägen hat die Lektorin zusammen mit der Marketing-Abteilung dann die werblichen Texte erstellt, die in der Programmvorschau des Verlags und für den Buchhandel verwendet werden.

Buchtitel

Die Marketingprofis wissen: Der Buchtitel ist sehr wichtig, denn darin stecken wesentliche Infos: worum es geht (Person, Ort) und die Emotion und Atmosphäre (je nach Genre darf der Buchtitel auch rätselhaft klingen und neugierig machen).

So hat der Verlag auch am perfekten Titel länger getüftelt, bis die Wahl schließlich darauf gefallen:

„Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte – Die Anfänge einer Duftdynastie“.

Das Stammhaus in der Glockengasse in Köln.

Nun weißt du, dass der Buchtitel und die dazugehörigen werblichen Texte für meinen Roman in enger Zusammenarbeit zwischen mir und dem Verlag entstanden sind.

Wie geht es dir als Lesebegeisterte? Was nimmst du bei einem Buch als Erstes wahr?

Hier siehst du, wie mein Roman in der Gmeiner-Programmvorschau für den Herbst 2026 präsentiert wird:

Aus der Programmvorschau für Herbst 2026 des Gmeiner-Verlags

Cover-Enthüllung: Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte – Die Anfänge einer Duftdynastie

Heute ist es endlich soweit und ich kann euch das Cover meines neuen historischen Romans „Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte – Die Anfänge einer Duftdynastie“ enthüllen.

„Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte – Die Anfänge einer Duftdynastie“ von Arabella Meran

Ich selbst finde das Cover wunderschön und habe mich auf den ersten Blick darein verliebt. Wie gefällt es dir?

Und wie findest du den Buchtitel? Einen Preis für den längsten Titel unter all meinen bisherigen Romanen hat er auf jeden Fall verdient.

Darum geht es in meiner rheinischen Unternehmens- und Familiengeschichte:

Köln, 1873: Als der junge Parfümeur Ferdinand Mülhens die Leitung des Dufthauses in der Glockengasse übernimmt, muss er sein Kölnisch Wasser gegen den ärgsten Konkurrenten Farina verteidigen. Auf einer Reise nach Wien trifft er die Blumenverkäuferin Ottilie, deren Wärme und Mut ihn tief berühren. Sie folgt ihm nach Köln, wo sie von der Familie Mülhens als nicht standesgemäße Braut abgelehnt wird. Erst fernab gesellschaftlicher Zwänge, im Siebengebirge, findet sie mit Ferdinand ein stilles Glück. Doch eine geschäftliche Niederlage zwingt Ferdinand zu einer radikalen Veränderung, durch die sein Duftwasser die Welt erobern wird.

Der Roman erscheint am 9. September 2026 im Gmeiner-Verlag. Ich kann es kaum erwarten und hoffe, du freust dich auch aufs Lesen dieser Herzens-Geschichte aus meiner Geburtsstadt Köln.

Roman jetzt schon vorbestellen

Du kannst meinen Roman jetzt schon online in den gängigen Shops vorbestellen:

Autorenwelt (meine Empfehlung), Amazon, Dussmann, Hugendubel oder Thalia.

Selbstverständlich kannst du das Buch auch im lokalen Buchhandel bei dir in der Nähe bestellen.

Da ich im Rheinland aufgewachsen bin, habe ich einen besonderen Bezug zu dieser Region und zur Lebensart der Menschen dort, was in meine Geschichte eingeflossen ist.

Arabella Meran

Als gebürtige Kölnerin ist Arabella Meran mit dem berühmten Duftwasser aus Köln aufgewachsen und hat so manchen Karnevalsumzug mit der Posaune begleitet. Umgeben von der inspirierenden Landschaft und den Sagen des Siebengebirges hat sie schon in jungen Jahren Geschichten geschrieben. Nach zehn Jahren als Anwältin hat sie den Sprung in ihren Traumberuf gewagt und 2020 einen Masterabschluss im »Biografischen und Kreativen Schreiben« an der ASH Berlin erworben. Seither folgt sie ihrer Berufung als Autorin und Schreiblehrerin. Sie ist Mitglied in der Vereinigung deutschsprachiger Liebesromanautorinnen und -autoren (DELIA).

Arabella Meran bei der Recherche im Dufthaus in der Glockengasse Nr. 4711 in Köln.