Wie Verlag und Autorin in den Monaten vor dem Erscheinen von „Der Parfümeur aus der Glockengasse“ die Werbetrommel rühren

Heute möchte ich euch einen Einblick geben, was im Vorfeld einer Buchveröffentlichung alles hinter den Kulissen geschieht, um die Werbetrommel für eine Neuerscheinung zu rühren.

Mein neuer Roman Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte – Die Anfänge einer Duftdynastie erscheint am 9. September 2026, also im Herbstprogramm des Verlags. Heutzutage entscheiden auf dem Buchmarkt die ersten Wochen und Monate nach der Veröffentlichung maßgeblich über den Verkaufserfolg eines Romans, denn schon ein halbes Jahr später fluten neue Bücher aus dem Frühjahresprogramm die Buchhandlungen und verdrängen die älteren.

Gerade deshalb ist es wichtig, schon vor dem Release alle Hebel in Bewegung zu setzen, damit ein Buch im stationären Buchhandel und auf den Online-Plattformen der großen Shops (insbesondere Amazon, Thalia, Hugendubel) vorhanden und sichtbar ist.

Programmvorschau des Verlages

Die erste Phase, um die Werbetrommel für meinen Roman zu rühren, hat schon im Frühjahr 2026 begonnen, nämlich mit der Veröffentlichung der Programmvorschau des Gmeiner-Verlags, in dem alle Bücher des Herbstes und Winters 2026/27 mit Cover, Klappentext und Informationen zur Autorin / zum Autor. Ich bin hocherfreut, dass mein „Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte“ als überregionaler Spitzentitel eine „Pole Position“ innehat und im Programmheft gleich an zweiter Stelle hinter dem Buch der Bestsellerautorin Martina Parker steht. Im Rennen um die Aufmerksamkeit der Buchhändler*innen liegt mein Roman als hoffentlich weit vorne.

Mein Roman in der Programmvorschau von Gmeiner für Herbst 2026.
Die Verlagsvertreter schwärmen aus – Vorbestellungen im Buchhandel

Ein wichtiges Ereignis im Vorfeld ist die Vertreterkonferenz: Hier stellt der Verlag sein Programm den Vertretern vor, die es ihrerseits dem Buchhandel vorstellen. Die Vertreterkonferenz für das Herbstprogramm 2026 hat im Frühjahr stattgefunden. Wie ich gehört habe, haben die Gmeiner Vertriebsleute sich bei der Vorstellung meines „Parfümeur“-Romans besonders ins Zeug gelegt und den Vertretern sogar Duftproben des Kölnisch Wassers ausgegeben. Ich hoffe also, dass die Vertreter meinen Roman mit großer Begeisterung im Buchhandel vorgestellt haben.

Wichtig ist nämlich, dass möglichst viele Buchhandlungen den Roman in ihr Sortiment nehmen, sodass es dann nach Erscheinen für die Kundschaft auch sichtbar ist. In den Monaten vor dem Erscheinen geben die sogenannte „Vormerker“ darüber Auskunft, wie viele Bücher vom Handel und von Einzelpersonen vorbestellt wurden. Diese Zahl kenne ich als Autorin leider (oder auch zum Glück) nicht. Doch für den Verlag sind die Vormerkerzahlen ein wichtiges Signal für den voraussichtlichen Erfolg eines Titels und daran richtet er auch aus, mit welcher Stückzahl die erste Auflage gedruckt wird.

Pressearbeit

Ein weiterer wichtiger Faktor für die Sichtbarkeit eines Buches ist seine Präsenz in den Medien. Hierfür ist die Presseabteilung des Verlags zuständig. Gmeiner erstellt zu jedem Buch eine Presseinformation (den sog. „Waschzettel“), die die wichtigsten werblichen Informationen enthält: Cover, Klappentext und Autorin-Vita. Um diese noch attraktiver zu gestalten, war es meine Idee, noch ein Interview beizufügen: „10 Fragen an Arabella Meran“. Dieses Interview habe ich selbst erstellt und erzähle darin, wie ich im Rheinland aufgewachsen bin und was typisch kölsch an meiner Geschichte ist. Außerdem zeige ich auf, wie die Firma und Familie Mülhens in der Region verwurzelt ist und bis heute dort fortwirkt.

Die Pressemappe kannst du hier herunterladen.

Zudem habe ich eine Presseseite auf meinem Blog eingerichtet mit Fotos von meiner Recherche an den Schauplätzen meines Romans, nämlich in Köln und im Siebengebirge: https://www.ulrikearabella.de/presse/

Im August beginnt die heiße Phase vor dem Erscheinen. In diesem Monat wird der Verlag die Pressemappe aktiv an seine Medien-Kontakte senden. Ich hoffe sehr, dass sich unsere Mühe auszahlt und die Pressemappe auf einige Resonanz stößt und wir insbesondere im Rheinland einige Presseartikel ernten werden. Bin sehr gespannt.

Rezensionsexemplare an Bloggerinnen senden

Zudem wird der Verlag Anfang September 20 Rezensionsexemplare an Buchblogger*innen senden, die ich im August über ein Gewinnspiel auf Social Media auslosen werde.

 

Was ich als Autorin alles für die Promotion meines Romans tun muss

Um mein Buch zu veröffentlichen, muss ich mehr tun, als es zu schreiben – ich muss es auch promoten. 

Hier verrate ich euch, wie ich mich in den Monaten vor dem Release für meinen neuen Roman einsetze. 

Seit April rühre ich die Werbetrommel für „Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte – Die Anfänge einer Duftdynastie“ (erscheint am 9. September 2026 bei Gmeiner) und bereite alles Mögliche vor.

Lesungen

Damit ein Buch sichtbarer wird und sein Publikum findet, sind Lesungen wichtig. Also habe ich mich dahinter geklemmt, einige Lesungen für mich an Land ziehen. Dafür habe ich über 30 Mails an Buchhandlungen und Bibliotheken geschrieben. Einige davon wurden ignoriert, andere haben mir Absagen geschickt. Doch umso mehr freue ich mich über die Zusagen aus Königswinter, Siegburg und Troisdorf.

Wenn die Zusage eines Veranstalters kommt, dann sind einige Mails mit Austausch zu den Konditionen erforderlich. Es gilt, den Termin abzustimmen, ein Honorar zu vereinbaren und weitere Rahmenbedingungen abzusprechen. Steht das alles fest, wende ich mich an meinen Verlag und bestelle Lesungsplakate und Werbematerial.

Aktuell stehen drei Lesungen in meinem Kalender. Besonders aufgeregt und glücklich bin ich, dass ich meine Premierenlesung in der Talstation der Drachenfelsbahn abhalten darf, die mein Protagonist Ferdinand Mülhens im Jahr 1912 erworben hat, die im Familienbesitz blieb und heute von Fiona Streve-Mülhens Achenbach betrieben wird. Sie ist die Ur-ur-Enkelin von Ferdinand und hat mich auch bei meiner Recherche so hilfreich unterstützt. Gerne folge ich ihrer Einladung ins Siebengebirge, um meinen Roman auf den Spuren der Geschichte vorzustellen.

Pressearbeit

Außerdem habe ich mich in der Pressearbeit engagiert und ein Selbst-Interview verfasst: 10 Fragen an Arabella Meran. Darin erzähle ich einiges Persönliches zu mir, wie ich im Rheinland aufgewachsen bin (mit Eselsritt auf den Drachenfels und Karnevalsumzügen) und was an meinem Roman typisch kölsch ist.

Ab sofort steht diese Pressemappe auf der Verlagsseite von Gmeiner zum Download zur Verfügung: Pressemappe_Der Parfümeur aus der Glockengasse

Zudem wird die Presseabteilung des Verlags die Mappe im Vorfeld des Erscheinens von „Der Parfümeur…“ an einige Medien im Rheinland versenden.

Ich hoffe, dass dieser Einsatz einige Früchte in Form von Artikeln in der Lokalpresse tragen wird.

Gehst du gerne auf Lesungen? Hast du dir schon einmal ein Buch aufgrund eines Presseartikels gekauft?

Arabella Meran bei der Arbeit: Die Werbetrommel rühren für „Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte – Die Anfänge einer Duftdynastie“