Arabella Meran mit den druckfrischen Büchern: „Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte – Die Anfänge einer Duftdynastie“, Gmeiner Verlag, ET: 9. September 2026
Darum geht es in meiner Geschichte:
Köln, 1873: Der junge Parfümeur Ferdinand Mülhens tritt das Erbe seines Vaters an und übernimmt das Dufthaus in der Glockengasse. Auf einer Reise nach Wien begegnet er der Blumenverkäuferin Ottilie. Die junge Frau berührt sein Herz – und wird sein Leben verändern. Ottilie folgt ihm nach Köln, doch ihre Liebe stößt auf Widerstand, weil Ottilie keine standesgemäße Braut ist. Im abgeschiedenen Siebengebirge findet das Paar ein heimliches Glück, aber Ottilie muss weiterhin um gesellschaftliche Anerkennung ringen.
Zur selben Zeit flieht Martha, ein Bauernmädchen aus Königswinter, vor ihrer trostlosen Zukunft. Im Dufthaus findet sie Arbeit und entdeckt in der Reklame ihr verborgenes Talent. Mutig träumt sie davon, Werbegrafikerin zu werden – zum ersten Mal scheint dieser Traum greifbar, auch dank ihrer Freundschaft zu Ottilie.
Während Ferdinand privat wie geschäftlich um seine Ziele kämpft, führt eine bittere Niederlage gegen seinen größten Konkurrenten Farina zu einem Neuanfang: Aus einer Hausnummer entsteht ein Duft, der die Welt erobern wird.
Arabella Meran mit „Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte – Die Anfänge einer Duftdynastie“
Bisher habe ich meinen Roman noch nicht „in freier Wildbahn“ in einem Buchladen entdeckt.
Hast du mein Buch schon wo gesichtet? Oder hast du es vielleicht bestellt und heute geliefert bekommen? Wie gefällt es dir? Ich bin gespannt auf eure Eindrücke.
Heute möchte ich euch erzählen, warum die „11“ magisch für mich ist und für meinen Roman eine besondere Rolle spielt.
Manuskript Nr. 11
„Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte“ ist das 11. Manuskript, das ich geschrieben habe. Dabei ist es der 6. Roman, der veröffentlicht wird. Die weiteren Manuskripte stehen schon in den Startlöchern zur Veröffentlichung oder warten noch auf einen Verlagsvertrag.
Die Hausnummer 4711
Das Stammhaus der Kölnisch-Wasser-Fabrikanten Mülhens befand sich in der Glockengasse Nr. 4711. Das war die französische Hausnummer, die das Haus unter Napoléon erhalten hatte. Wer die geniale Idee hatte, diese Hausnummer zum Markennamen des Eau de Cologne zu machen, erfährst du in meinem „Parfümeur“-Roman.
Karnevalszahl: 11.11. um 11:11 Uhr
Wie du wahrscheinlich weißt, hat die 11 für den rheinischen Karneval eine besondere Bedeutung. Die sogenannte „5. Jahreszeit“ der Narren wird traditionell am 11.11. um 11:11 Uhr eingeläutet. Warum das so ist? Hier ein Auszug aus meinem „Parfümeur“-Roman:
»Hat es mit der Zahl Elf was Bestimmtes auf sich?«, wollte Ottilie wissen.
»Die Elf ist halt die magische Zahl der Jecken.«
»Warum?«, hakte sie nach. Resi guckte sie an, als wäre das eine ganz dumme Frage.
»Na, weil die Elf nach der Zehn kommt!« Sie lachte gackernd, offenbar tat der Eierlikör seine Wirkung. Ottilie verstand immer noch nicht.
»Die Elf bedeutet Narrenfreiheit, weil man sich nicht mehr an die Zehn Gebote aus der Bibel halten muss«, mischte sich Frau Eichborn mit nüchterner Miene ein.
»Ach«, entfuhr es Ottilie. War der Karneval also eine Art moralischer Ausnahmezustand, in dem alles erlaubt war? Ihre Vorgesetzte schien Bestürzung aus ihrem Gesicht gelesen zu haben.
»Aber am Aschermittwoch ist die sittliche Ordnung wiederhergestellt«, ergänzte Frau Eichborn, »und jeder gute Christ übt sich beim Fasten in Demut und Gottesfurcht. Trotzdem gelten auch während des Karnevals einige Regeln, die das Festkomitee festgelegt hat.«
»Man muss es einfach mal miterlebt haben«, meinte Resi lauthals. »Ich nehme dich mit zum Maskenzug am Rosenmontag und leihe dir ein Kostüm aus«, versprach die Kollegin überschwänglich. Ottilie stimmte zu und war gespannt, was sie erwarten würde.
Die 11 Paragrafen des Kölschen Grundgesetzes
In den 11 Paragrafen des „Kölschen Grundgesetzes“ sind mundartliche Redensarten festgehalten, die die kölsche Mentalität bestens einfangen. Einige davon kommen auch in meiner Geschichte vor. Lass dich überraschen.
Als Kind des Rheinlandes liegt mir der kölsche Optimismus im Blut und ich glaube fest daran, dass die magische 11 meinem Roman Glück bringen wird.
Heute möchte ich das Erscheinen des Hörbuchs zu „Im Takt ihrer Träume“ mit euch feiern.
Ich bin sehr glücklich, dass wir für diese Produktion wieder die wunderbare Sprecherin Karolin Pape gewinnen konnten, die bereits „Das Lachen der Pinguine“ so einfühlsam eingesprochen hat.
Hörbuch zu „Im Takt ihrer Träume“ von Arabella Meran, gelesen von Karolin Pape
Ich durfte das fertige Hörbuch schon vorab anhören und bin begeistert, wie lebendig und gefühlvoll Karolin es eingesprochen hat. So bin ich in den letzten Tagen voller Freude wieder in diese Geschichte eingetaucht, die mir so nah am Herzen liegt und in der ich meine Liebe zur Opernwelt ausleben konnte.
Mit der strebsamen und dabei empfindsamen Dirigentin Johanna („Jo“) Osterkamp und ihrer besten Freundin Dana kannst nun auch du in die Welt der Wiener Kaffeehäuser und Salons eintauchen, im Prater spazieren, zum Shopping für ein Charleston-Kleid ins Kaufhaus und mit den Freundinnen ins Lichtspielhaus ausgehen. Und du kannst miterleben, wie Johanna sich entgegen aller Vernunft in den charmanten Kollegen Eduardo Breuer verliebt. Er ist ein temperamentvoller Dirigent aus Brasilien, der jedoch schon verheiratet ist. Trotzdem fühlt auch er sich auf magnetische Weise von „Jo“ angezogen. Was Johannas aufsteigende Karriere als Dirigent (sie muss sich als Mann ausgeben, um dort engagiert zu werden) an der Wiener Oper in Gefahr bringt.
Das Hörbuch wurde von Saga Storify produziert und ist in allen gängigen Buch-Shops und auf Streaming-Plattformen erhältlich.
Eine Dirigentin inmitten der glamourösen Opernwelt und der kultivierten Salons, wo schillernde historische Persönlichkeiten der Goldenen Zwanziger ihren Auftritt haben
Eine starke Frau, die es mit Begabung und Mut in die männerbesetzte Welt der Wiener Oper schafft
Eine Frau als Dirigent? Undenkbar an der Wiener Oper 1925. Doch die junge Johanna brennt für die Musik. Für ihren Lebenstraum zwängt sie sich in die Verkleidung eines Mannes. Als »Johann« dirigiert sie die Wiener Philharmoniker und feiert mit den glamourösen Stars der Opernwelt große Erfolge.
Gleichzeitig findet sie in ihrer Mitbewohnerin Dana eine gute Freundin, mit der sie ausgeht und so manchen Nachmittag im Kaffeehaus genießt. Dabei muss sie stets befürchten, in ihrem Doppelleben entlarvt zu werden. Erst recht, als sie sich vom Charme des temperamentvollen Dirigenten Eduardo bezaubern lässt und eine leidenschaftliche Liebesnacht mit ihm verbringt. Als sie kurz darauf merkt, dass sie schwanger ist, steht sie vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens.
Warst du schon mal in Wien oder in der Oper? Wenn du dich zwischen Liebe und Karriere entscheiden müsstest, was wäre dir wichtiger?
Heute möchte ich euch einen Einblick geben, was im Vorfeld einer Buchveröffentlichung alles hinter den Kulissen geschieht, um die Werbetrommel für eine Neuerscheinung zu rühren.
Mein neuer Roman „Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte – Die Anfänge einer Duftdynastie“erscheint am 9. September 2026, also im Herbstprogramm des Verlags. Heutzutage entscheiden auf dem Buchmarkt die ersten Wochen und Monate nach der Veröffentlichung maßgeblich über den Verkaufserfolg eines Romans, denn schon ein halbes Jahr später fluten neue Bücher aus dem Frühjahresprogramm die Buchhandlungen und verdrängen die älteren.
Gerade deshalb ist es wichtig, schon vor dem Release alle Hebel in Bewegung zu setzen, damit ein Buch im stationären Buchhandel und auf den Online-Plattformen der großen Shops (insbesondere Amazon, Thalia, Hugendubel) vorhanden und sichtbar ist.
Programmvorschau des Verlages
Die erste Phase, um die Werbetrommel für meinen Roman zu rühren, hat schon im Frühjahr 2026 begonnen, nämlich mit der Veröffentlichung der Programmvorschau des Gmeiner-Verlags, in dem alle Bücher des Herbstes und Winters 2026/27 mit Cover, Klappentext und Informationen zur Autorin / zum Autor. Ich bin hocherfreut, dass mein „Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte“ als überregionaler Spitzentitel eine „Pole Position“ innehat und im Programmheft gleich an zweiter Stelle hinter dem Buch der Bestsellerautorin Martina Parker steht. Im Rennen um die Aufmerksamkeit der Buchhändler*innen liegt mein Roman als hoffentlich weit vorne.
Mein Roman in der Programmvorschau von Gmeiner für Herbst 2026.
Die Verlagsvertreter schwärmen aus – Vorbestellungen im Buchhandel
Ein wichtiges Ereignis im Vorfeld ist die Vertreterkonferenz: Hier stellt der Verlag sein Programm den Vertretern vor, die es ihrerseits dem Buchhandel vorstellen. Die Vertreterkonferenz für das Herbstprogramm 2026 hat im Frühjahr stattgefunden. Wie ich gehört habe, haben die Gmeiner Vertriebsleute sich bei der Vorstellung meines „Parfümeur“-Romans besonders ins Zeug gelegt und den Vertretern sogar Duftproben des Kölnisch Wassers ausgegeben. Ich hoffe also, dass die Vertreter meinen Roman mit großer Begeisterung im Buchhandel vorgestellt haben.
Wichtig ist nämlich, dass möglichst viele Buchhandlungen den Roman in ihr Sortiment nehmen, sodass es dann nach Erscheinen für die Kundschaft auch sichtbar ist. In den Monaten vor dem Erscheinen geben die sogenannte „Vormerker“ darüber Auskunft, wie viele Bücher vom Handel und von Einzelpersonen vorbestellt wurden. Diese Zahl kenne ich als Autorin leider (oder auch zum Glück) nicht. Doch für den Verlag sind die Vormerkerzahlen ein wichtiges Signal für den voraussichtlichen Erfolg eines Titels und daran richtet er auch aus, mit welcher Stückzahl die erste Auflage gedruckt wird.
Pressearbeit
Ein weiterer wichtiger Faktor für die Sichtbarkeit eines Buches ist seine Präsenz in den Medien. Hierfür ist die Presseabteilung des Verlags zuständig. Gmeiner erstellt zu jedem Buch eine Presseinformation (den sog. „Waschzettel“), die die wichtigsten werblichen Informationen enthält: Cover, Klappentext und Autorin-Vita. Um diese noch attraktiver zu gestalten, war es meine Idee, noch ein Interview beizufügen: „10 Fragen an Arabella Meran“. Dieses Interview habe ich selbst erstellt und erzähle darin, wie ich im Rheinland aufgewachsen bin und was typisch kölsch an meiner Geschichte ist. Außerdem zeige ich auf, wie die Firma und Familie Mülhens in der Region verwurzelt ist und bis heute dort fortwirkt.
Zudem habe ich eine Presseseite auf meinem Blog eingerichtet mit Fotos von meiner Recherche an den Schauplätzen meines Romans, nämlich in Köln und im Siebengebirge: https://www.ulrikearabella.de/presse/
Im August beginnt die heiße Phase vor dem Erscheinen. In diesem Monat wird der Verlag die Pressemappe aktiv an seine Medien-Kontakte senden. Ich hoffe sehr, dass sich unsere Mühe auszahlt und die Pressemappe auf einige Resonanz stößt und wir insbesondere im Rheinland einige Presseartikel ernten werden. Bin sehr gespannt.
Rezensionsexemplare an Bloggerinnen senden
Zudem wird der Verlag Anfang September 20 Rezensionsexemplare an Buchblogger*innen senden, die ich im August über ein Gewinnspiel auf Social Media auslosen werde.
Ich freue mich, eine ganz besondere Lesung ankündigen zu können:
Premierenlesung aus „Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte“ von Arabella Meran
Erleben Sie die BILD-Bestseller-Autorin und gebürtige Kölnerin Arabella Meran bei einer ganz besonderen Buchpremiere: In „Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte – Die Anfänge einer Duftdynastie“ wird der Aufstieg der Kölnisch Wasser Fabrikanten Mülhens im 19. Jahrhundert lebendig. Im Zentrum des bewegenden Romans stehen Ferdinand Mülhens, der die Firmenleitung im Jahr 1873 übernimmt, und seine große Liebe Ottilie Riedl, eine Wiener Blumenverkäuferin, die im Siebengebirge neue Wurzeln schlägt. In der Talstation der Drachenfelsbahn bringt die Autorin Ihnen am historischen Schauplatz die Geschichte der Familie Mülhens näher, deren Wirken bis heute in der Region spürbar ist. Die Lesung wird begleitet von Fotos aus der Recherche der Autorin und das Publikum wird zur Duftverkostung des Eau de Cologne eingeladen. Für Getränke und einen Büchertisch wird der Kaufmannsladen Königswinter sorgen.
Wann: Samstag, 26. September 2026 um 20:00 Uhr
Wo: Talstation der Drachenfelsbahn, Drachenfelsstr. 51, 53639 Königswinter
Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten: Per E-Mail an info@drachenfelsbahn.de oder telefonisch unter 02223 / 9209-0.
Ich freue mich, dass wieder ein Artikel von mir in der „Federwelt – Das Magazin rund ums Schreiben“ erschienen ist.
Autorin Arabella Meran mit dem Magazin Federwelt, August 2026
Darum geht es in meinem 4-seitigen Artikel:
Ist das Kunst? Oder landet das vor Gericht?
Folge 3: Buchtitel: Kann sich die Kunstfreiheit gegen das Markenrecht behaupten? Überlegungen einer Volljuristin am Beispiel von „Haribo – So schmeckt das Glück“.
Enthält ein Buchtitel einen Markennamen, kann das zum Streit mit dem Markenrechtsinhaber führen. Entweder Verlag (oder Selfpublisherin) und Firma einigen sich im Vorfeld der Veröffentlichung, ob und unter welchen Bedingungen der Name genutzt werden darf, oder der Fall landet vor Gericht. Im Streitfall wird zwischen Kunstfreiheit und Markenrecht abgewogen.
Vielen Dank an dieser Stelle an die Chefredakteurin Anke Gasch für die tolle Zusammenarbeit.
Im August-Heft Nr. 179 findest du viele weitere lehrreiche und inspirierende Artikel. Zum Beispiel:
Es ist nie zu spät für Veränderungen: Wie ich mir als Bestsellerautorin und Lektorin ein neues Tätigkeitsfeld erschlossen habe. Von Sabine Steck
Im Selfpublishing zu einer internationalen Lesereise: Celina Keute bestreitet 30 bis 40 Lesungen pro Jahr in sieben Ländern mit ihrem Selfpublishing-Titel »Schüsse in der Stille«. Ein Erfahrungsbericht
Als Introvertierte*r auf die Lesebühne?: Dieser Erfahrungsbericht von Anja Schenk zeigt, wie sie als eher introvertierte Autorin Lesungen hält, die zu ihrem Temperament passen, und beschäftigt sich mit der Antwort auf die Frage: Genüge ich?
Ich selbst lese die Federwelt schon seit einiger Zeit und finde die Artikel jedes Mal ausgesprochen unterhaltsam und informativ. Auch in der aktuellen Ausgabe gibt es wieder viele spannende Einblicke in das Autor*innenleben und die Buchbranche.
Wenn du auf diese Beiträge gespannt bist und das vielseitige Magazin kennenlernen möchtest, kann du es im Zeitschriftenladen kaufen oder online hier bestellen.
Um mein Buch zu veröffentlichen, muss ich mehr tun, als es zu schreiben – ich muss es auch promoten.
Hier verrate ich euch, wie ich mich in den Monaten vor dem Release für meinen neuen Roman einsetze.
Seit April rühre ich die Werbetrommel für „Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte – Die Anfänge einer Duftdynastie“ (erscheint am 9. September 2026 bei Gmeiner) und bereite alles Mögliche vor.
Lesungen
Damit ein Buch sichtbarer wird und sein Publikum findet, sind Lesungen wichtig. Also habe ich mich dahinter geklemmt, einige Lesungen für mich an Land ziehen. Dafür habe ich über 30 Mails an Buchhandlungen und Bibliotheken geschrieben. Einige davon wurden ignoriert, andere haben mir Absagen geschickt. Doch umso mehr freue ich mich über die Zusagen aus Königswinter, Siegburg und Troisdorf.
Wenn die Zusage eines Veranstalters kommt, dann sind einige Mails mit Austausch zu den Konditionen erforderlich. Es gilt, den Termin abzustimmen, ein Honorar zu vereinbaren und weitere Rahmenbedingungen abzusprechen. Steht das alles fest, wende ich mich an meinen Verlag und bestelle Lesungsplakate und Werbematerial.
Aktuell stehen drei Lesungen in meinem Kalender. Besonders aufgeregt und glücklich bin ich, dass ich meine Premierenlesung in der Talstation der Drachenfelsbahn abhalten darf, die mein Protagonist Ferdinand Mülhens im Jahr 1912 erworben hat, die im Familienbesitz blieb und heute von Fiona Streve-Mülhens Achenbach betrieben wird. Sie ist die Ur-ur-Enkelin von Ferdinand und hat mich auch bei meiner Recherche so hilfreich unterstützt. Gerne folge ich ihrer Einladung ins Siebengebirge, um meinen Roman auf den Spuren der Geschichte vorzustellen.
Pressearbeit
Außerdem habe ich mich in der Pressearbeit engagiert und ein Selbst-Interview verfasst: 10 Fragen an Arabella Meran. Darin erzähle ich einiges Persönliches zu mir, wie ich im Rheinland aufgewachsen bin (mit Eselsritt auf den Drachenfels und Karnevalsumzügen) und was an meinem Roman typisch kölsch ist.
Zudem wird die Presseabteilung des Verlags die Mappe im Vorfeld des Erscheinens von „Der Parfümeur…“ an einige Medien im Rheinland versenden.
Ich hoffe, dass dieser Einsatz einige Früchte in Form von Artikeln in der Lokalpresse tragen wird.
Gehst du gerne auf Lesungen? Hast du dir schon einmal ein Buch aufgrund eines Presseartikels gekauft?
Arabella Meran bei der Arbeit: Die Werbetrommel rühren für „Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte – Die Anfänge einer Duftdynastie“
An diesem lauen Sommerabend sind die Stühle im Theater im Park des Belvedere fast bis auf den letzten Platz besetzt und das Abendrot scheint durchs Blätterdach, als Jonas Kaufmann beschwingt im dunkelblauen Anzug mit weißem Hemd und leger offenstehendem Kragen die Bühne betritt und von freudigem Applaus empfangen wird. Zusammen mit seinem langjährigen Klavierbegleiter Helmut Deutsch präsentiert der Startenor an diesem Abend einen Streifzug durch die Wiener Musikgeschichte von der schwelgerischen Operette bis zum Lied mit kabarettistischem Einschlag.
Theater im Park. Foto: Arabella Meran.Eine langjährige musikalische Partnerschaft: Helmut Deutsch und Jonas Kaufmann. Foto: Lena Wunderlich, Sony Music.
Teil 1: Operette
Im ersten Teil huldigt der Tenor musikalisch der Schönheit der Donaumetropole und der Wienerinnen mit dem Operettenstück „Grüß mir mein Wien“ (von Emmerich Kálmán aus „Gräfin Mariza“), gefolgt von „Draußen in Sievering“ (von Johann Strauss) und schwärmt mit „Es muss was Wunderbares sein“ von der Liebe. Dabei versteht es Kaufmann bestens, seine goldene Stimme geschmeidig einzusetzen und an passenden Stellen tenorale Stahlkraft aufblitzen zu lassen.
Im melancholischen „Zwei Märchenaugen“ (von Emmerich Kálmán aus „Die Zirkusprinzessin“) besingt er ergreifend die Flüchtigkeit und den Schmerz der Liebe, wobei der Tenor sich in der Mitte des Operettenstücks im Text vertut und unterbrechen muss (mit Bitte an den Tontechniker, ihm mehr Rückschall aus den Boxen auf der Bühne zu geben, damit er sich selbst besser hören könne) und dann wieder einsetzt, als wäre nichts gewesen. Einen Vollprofi wie Kaufmann bringt jedoch so schnell nichts aus der Ruhe, er bleibt gut gelaunt und locker.
Zwischen den Liedern moderiert er souverän. So schickt er dem Stück „Gern hab‘ ich die Frau’n geküsst“ (von Franz Lehár aus „Paganini“) voraus, dass der Text heutzutage „nicht mehr politisch korrek“ sei und er hoffe, dass die Leute auch bis in die letzte Reihe verstünden, dass er diesen mit einem Augenzwinkern singe und der Inhalt nicht ernst gemeint sei. Sonst befürchte er, am nächsten Tag eine Anzeige zu bekommen. Denn dort wird ein sexuell übergriffiges Verhalten eines Mannes gegenüber einer Frau in verharmlosender Weise beschrieben:
„Gern hab′ ich die Frau’n geküsst,
hab′ nie gefragt, ob es gestattet ist;
dachte mir: nimm sie dir,
küss sie nur, dazu sind sie ja hier!“
In Kaufmanns gesanglicher Interpretation kommt dieses angekündigte Augenzwinkern charmant rüber. „Zur Versöhnung“ gibt er dann quasi als Zugabe (was nicht auf dem Programmzettel steht) noch „Du bist die Welt für mich“ (von Richard Tauber), um seinen tiefen Respekt für die Frauen auszudrücken.
In diesem ersten Teil des Programms kämpfen die Akteure noch ein wenig mit technischen Schwierigkeiten: So klappt das elektronische Notenwenden nicht remote wie bei der Probe, sodass ein Notenassistent neben dem Pianisten Platz nehmen muss, um das Blättern händisch auf den Tabletts durchzuführen. Da zeigt sich die moderne Technik doch anfälliger für Pannen, als die althergebrachten Notenblätter auf Papier, die unter freiem Himmel höchstens dem Verwehen durch den Wind ausgesetzt waren. Doch Kaufmann rettet diese kleinen Hänger mit seinem Charme und das Verständnis des Publikums ist ihm und seinen Mitspielern gewiss.
Bühne mit Piano und Mikrofonen im Theater im Park. Foto: Arabella Meran.Jonas Kaufmann wurde am 10. Juli 1969 in München geboren. Mittlerweile lebt er mit seiner Familie in Salzburg und hat neben der deutschen auch die österreichische Staatsbürgerschaft. Foto: Gregor Hohenberg, Sony Music.
Teil 2: Lieder von Georg Kreisler
Der zweite Teil steht ganz im Zeichen der Lieder von Georg Kreisler (1922-2011, österreichischer Komponist, Pianist, Sänger und Dichter). Dessen kabarettistischen Lieder bietet der Tenor mit schalkhafter Freude und bester Diktion mit Wienerischem Einschlag dar. Im „Frühlingslied“ geht das lyrische Ich seinem morbiden Hobby des Taubenvergiftens nach und in „Mein Weib will mich verlassen“ träumt er davon, dass seine grässliche Ehefrau ihn endlich verlässt. Was für einiges Amüsement im Publikum sorgt. Danach stellt Kaufmann jedoch ganz ernst fest: „Das ist nicht von mir“, was man als indirekt Liebeserklärung an seine Ehefrau Christiane Lutz verstehen kann, denn mit der Opernregisseurin ist er seit 2018 nach eigenem Bekunden glücklich verheiratet.
Umso makabrer geht es in den weiteren Liedern zu, in denen der Sänger zunächst von „Wien ohne Wiener“ fabuliert und in einem weiteren Stück seinen sämtlichen Freundinnen den Tod an den Hals wünscht.
Das aberwitzige Highlight unter diesen schwarzhumorigen Liedern ist jedoch „Opernboogie“, in dem der Sänger sämtliche Opernklischees lustvoll durch den Kakao zieht und seine selbst komponierte „Große Oper in drei Akten: Der Ritter und die Ritterin haben einen Schwips oder: Kiss me, Kater“ mit hanebüchender Handlung vorträgt, einschließlich der Pausen („Manche geh′n nach Hause, Manche essen jause“) mit dem Geraunze des Publikums, das es genießt „in einen Käse zu beißen und gleichzeitig Opern zu verreißen!“:
„Was sagen Sie nur zu dem Tenor?
Der kommt mir wirklich schrecklich vor
Was reden Sie da? Der ist wunderbar!
Aber nicht so gut, wie er einmal war!
Was halten Sie von seinem hohen C?
Das war doch kein C, das war ein B!“
Was besonders witzig ist, da Kaufmann es mit solchem Schalk und Selbstironie vorträgt, der als Tenor sicherlich selbst schon die Zielscheibe solcher Kritik gewesen ist. Der Sänger gerät während des Stücks so sehr in Fahrt, dass er zwischen dem 2. und 3. Akt mit dem Klavier außer Takt gerät und über den Hinweis zum Rauchverbot im Text stolpert („Das gibt es heute gar nicht mehr“, wirft er ein) und dann spontan einen Witz einbaut, sein Pianist spiele so schnell, er sei schon im 3. Akt. Helmut Deutsch lächelt milde dazu. Er untermalt die Lieder den ganzen Abend über einfühlsam und spielt sich nicht in den Vordergrund (anders im Schubert-Repertoire, wo der Pianist stärker als musikalischer Dialogpartner des Tenors in Erscheinung tritt). Neustart für den dritten Akt und dann rauscht Kaufmann durch bis zum fulminanten Finale mit einem wahren Zungenbrecher in hohem Tempo:
„Na, ist das nicht besser als Liszt und Puccini
Chopin, Schostakowitsch, Ravel, Paganini
Gounod, Debussy oder Leoncavallo
Und Smetana, Schubert, Suppé und De Falla
Menotti, Rossini, Rachmaninoff, Händel
Vivaldi und Weber, Scarlatti und Mendelssohn
Gluck, Donizetti, Glinka und Delius
Bruckner, Respighi, Tschaikowsky, Sibelius?“
Was der Tenor jedoch virtuos und textverständlich meistert. Der Text sorgt für einiges Gelächter im Publikum. Hier kann Kaufmann sein komödiantisches Talent voll ausspielen, was bei seinen überwiegend dramatischen Rollen auf den großen Opernbühnen meist ungenutzt bleibt.
Jonas Kaufmann gehört zu den gefragtesten Tenören seiner Generation und ist auf den besten Opernbühnen der Welt zuhause. Foto: Gregor Hohenberg, Sony Music.
Teil 3: HimmliSches Wien
Nach der Pause preist Kaufmann musikalisch die Kaffeehauskultur Wiens („In einem kleine Café in Hernals“ von Hermann Leopoldi) und besingt die „Mehlspeis“ (von Ralph Benatzky) und die „Powidltatschkerln“ (ebenfalls von Leopoldi) so herrlich, dass einem beim Zuhören das Wasser im Mund zusammenläuft und man gleich seine Bestellung aufgeben möchte.
Nach diesen Gaumenfreuden lädt der Tenor zu einem Spaziergang im Helenental ein („Ich kenn ein kleines Wegerl im Helenental“ aus Steinbrechers Operette „Brillanten aus Wien“).
Die ultimative Liebeserklärung an Wien gibt es im beschwingten „Heut‘ kommen d’Engerln auf Urlaub nach Wien“ (von Franz Josef Hub und Franz Ferry Wunsch), in dem es der größte Wunsch der Engel ist, Urlaub in Wien zu machen, was ihnen glücklicherweise von Petrus per Urlaubsschein gewährt wird.
Zugaben
In der ersten von fünf Zugaben schlägt Kaufmann einen sanft-melancholischen Ton an in „Wenn der Herrgott net will, nutzt es gar nix“ von Hans Moser, um sich in den nächsten vier Liedern ganz dem alkoholischen Rausch hinzugeben: Nach dem „Bier ist das liebste mir“ bringt ein eifriger Kellner dem Tenor ein Bier auf die Bühne, damit der seine Kehle anfeuchten kann. Kaufmann trinkt einige Schlucke und meint: „Da kommt der Münchner in mir durch“.
Im nächsten Lied wackelt der Dackel seinem betrunkenen Herrn auf dem Heimweg führend voran. Der nächste Trinker meint, ein guter Tropfen sei die beste Medizin und es sei „praktisch, du saufst heut‘ profilaktisch“. Den trunkenen Höhepunkt bildet „Ich bin a stiller Zecher“ (von Leopoldi), den Kaufmann zunehmend lallend und leicht torkelnd darbietet und das Publikum damit zum Lachen und Mitklatschen bringt.
Dann ist es 22 Uhr und die akustische Sperrstunde hat geschlagen. Kaufmann sagt, er habe noch vier weitere Zugaben geplant, aber die dürfe er nun nicht mehr anstimmen, sonst würden sich die Nachbarn beschweren wie zuvor im Lied des stillen Zechers besungen. So endet das Konzert unter jubelndem Applaus und die Leute gehen mit einem Lächeln auf den Lippen nach Haus.
Ein Interview des ORF mit Jonas Kaufmann im Vorfeld des Liederabends kann man sich hier ansehen: Dort spricht er über seine Vorliebe für das Wiener Lied und den legendären Schmäh.
Heute möchte ich euch einen Einblick ins Lektorat geben. Dieses hat im April und Mai 2026 stattgefunden. Ich muss zugeben: Es hat mir einiges abverlangt. Denn wie schon Stephen King so treffend als goldene Regel für die Textüberarbeitung formuliert hat: „Kill your darlings!“
So musste ich mich unter gewissen Qualen von einigen Lieblings-Passagen verabschieden. Denn das von mir eingereichte Manuskript hat mit 572 Normseiten (inklusive eines Nachwortes zu Fakten und Fiktion und historischer Einordnung) den avisierten Umfang beträchtlich überstiegen. So lautete die Devise im Lektorat: Kürzen!
In Zahlen heißt das: Meine Lektorin im Gmeiner Verlag hat mit chirurgischer Präzision den Textumfang um mehr als 20 Prozent reduziert, nämlich von rund 128.000 Wörtern auf 106.000 Wörter.
Praktisch führt die Lektorin ihre Eingriffe in den Text im Word-Dokument im Änderungsmodus durch. Meine Aufgabe als Autorin ist es, diese Änderungen entweder anzunehmen oder abzulehnen. Wenn ich eine Änderung abgelehnt habe, so habe ich meist an dieser Stelle eine eigene verbesserte Formulierung eingefügt. So bleibe ich auch im Lektorat die Herrin über meinen Text.
Zu meiner Erleichterung hat die Lektorin keine Szene komplett gestrichen. Meine dramaturgische Struktur und Figurenentwicklung sind erhalten geblieben. Wenn man sich den Text als ein Haus vorstellt, so sind die tragenden Elemente stehengeblieben, doch so mancher Stuck wurde abgeschlagen und einiges Mobiliar entrümpelt. Dazu gehören:
– fantasievolle Ausschmückungen
– zu detaillierte Beschreibungen (z.B. von Architektur und Essenszubereitung)
– blumige Vergleiche und Metaphern
– inhaltliche Wiederholungen
– Füllwörter („Staubfänger“)
Füllwörter sind zum Beispiel: also, auch, schon, sicherlich, wieder, immer, irgendwie, natürlich, leider, wohl, eigentlich, ziemlich, nämlich, vielleicht, sogar, ein wenig, nun, beinahe, wirklich, ganz, dann, noch.
Füllwörter
Um dir ein Beispiel einer Ausschmückung zu geben, die der Schere zum Opfer gefallen ist, darfst du die folgende Passage lesen, in der es um den Alkoven in Marthas Bauernhaus im Weinberg unter dem Drachenfels geht:
Das einzige Einzelbett befand sich im Alkoven in der Wohnstube. Das war im Winter der wärmste Platz. Diesen besten Platz bekam immer der älteste Junge, der noch im Haus wohnte. Seit letzten Herbst war Fritz in diese Stelle aufgerückt, nachdem Otto in die Lehre gegangen war.
„Wer im Alkoven schläft, muss auch die Einbrecher bekämpfen“, brüstete sich Fritz gerne und legte sich immer einen Feuerhaken neben die Matratze, um seine Ritterlichkeit zu beweisen. Martha und Mimi versteckten sich manchmal heimlich im Alkoven. Im Spiel war der Bettschrank ein Boot, das auf einem gefährlichen Meer trieb. Aber in der Nacht wollte Martha nicht gerne alleine dort schlafen und gegen Einbrecher kämpfen – auch wenn sich noch nie ein solcher Räuber an ihrem Haus zu schaffen gemacht hatte.
Nach Abschluss des Lektorats habe ich das gute Gefühl, dass der Text nun dichter und besser geworden ist – und so soll es sein.
Druckfahne
Danach wurde der Text „gesetzt“, d.h. so formatiert, wie er im Buch gedruckt werden soll. Diese Druckfahne habe ich zur Überprüfung zugesendet bekommen. Hierfür habe ich den gesamten Text noch einmal von A bis Z aufmerksam gelesen. Dabei sind mir punktuell noch letzte kleine Fehler aufgefallen, die ich korrigiert habe, um zum Schluss die Druckfreigabe zu erteilen.
Im letzten Herbst hat der Gmeiner-Verlag mich nach meinen Ideen für das Cover gefragt. Also habe ich meine Vision schriftlich mitgeteilt: Als Motiv habe ich mir das Stammhaus in der Glockengasse mit einer Frauenfigur davor gewünscht, die vom Aussehen her meiner Hauptfigur Ottilie Riedl ähnlich sein sollte, von der es ein historisches Porträtfoto gibt: Dunkles Haar in einer kunstvollen Flechtfrisur zum Kranz aufgesteckt. Ihr Kleid sollte mit Korsett und Tournüre der Mode der 1870er Jahre entsprechen.
Ottilie Riedl. Bildnachweis: Das historische Foto stammt aus der Ausstellung zur Familiengeschichte Mülhens in der Talstation der Drachenfelsbahn (Königswinter).
Was die farbliche Gestaltung anging, habe ich Bremerblau und Gold vorgeschlagen, um so eine Assoziation zu den ikonischen Etiketten des Kölnisch Wassers zu wecken.
Basierend auf meinen Vorschlägen hat meine Lektorin ein Briefing an den Cover-Designer des Verlags weitergegeben.
Für mich begann dann eine Zeit des Wartens und der Ungewissheit voller Bangen und Hoffnung, denn das Buchcover ist für mich wie das Gesicht eines Menschen, bei dem ich mich entweder auf den ersten Blick angezogen fühle oder eher auf Abstand gehe. Für meinen Roman wünsche ich mir natürlich ein Cover, in das ich mich „verlieben“ kann, schließlich werde ich mein Buch noch oft bei Lesungen in meinen Händen und in die Kamera halten.
Kreative Arbeit und interne Abstimmung im Verlag
Im Verlag lief währenddessen im Februar und März intern ganz viel ab, bis ich das fertige Cover am 1. April 2026 zum ersten Mal gesehen habe. Ich war sofort hellauf begeistert, das Cover hat meine Erwartungen übertroffen! Am nächsten Tag hat mich der Marketing- und Vertriebsleiter des Verlags angerufen und mir die spannenden Hintergründe zur Genese des Covers berichtet. Hierbei wirken verschiedene Abteilungen im Verlag (Programmleitung, Lektorat, Marketing und Vertrieb) mit, die alle ein Wörtchen mitreden. So viel darf ich dir verraten:
Zu entscheiden war, ob für das Stammhaus in der Glockengasse das historische Bild aus den 1870ern (Zeit der Romanhandlung) oder ein Bild vom heutigen Dufthaus (nach Zerstörung im Krieg komplett neu aufgebaut) verwendet wird. Damit die Einheimischen und Tourist*innen das Haus wiedererkennen, fiel die Entscheidung für den heutigen Look.
Das Bild stammt vom Deckel einer historischen Reisekiste, die in der Dauerausstellung im Dufthaus 4711 in der Glockengasse in Köln zu sehen ist. (Foto: privat)Das Stammhaus in der Glockengasse in Köln heute. Bildnachweis: Foto aus der Programmvorschau für Herbst 2026 des Gmeiner-Verlags.
Auch bei der Auswahl der Coverfrau hat sich das Team über 100 Frauengestalten angeschaut, um genau die Richtige zu finden, die von ihrem Aussehen und ihrem Ausdruck dem Blumenmädchen Ottilie am besten entspricht. Die Frau, die du jetzt auf dem Cover siehst, verkörpert „meine“ Ottilie perfekt in ihrer Sanftmut. Auch der Lavendel-Ton ihres Kleides fügt sich als warmes Element bestens in die Farbpalette ein. Kurz: Ich bin sehr glücklich mit dieser Wahl!
Als historisches Element wurde eine Pferdekutsche eingefügt. Der goldene Rahmen und die geschwungene Typographie runden das Gesamtbild ab.
Buchcover von „Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte – Die Anfänge einer Duftdynastie“. Der Roman erscheint am 9. Septermber 2026 im Gmeiner-Verlag.
Welche Vibes kommen bei dir an, wenn du das Cover betrachtest?
Nun weißt du, wie viele Schritte und Entscheidung nötig waren, um das perfekte Cover für meinen Roman zu finden. Als Autorin spiele ich hierbei eine wichtige Rolle, indem ich mit meinen Eingaben das Fundament lege. Die verschiedenen Abteilungen im Verlag sorgen mit ihrer Expertise dafür, darauf aufzubauen und das Beste für die Vermarktung des Buches herauszuholen.