Der Gmeiner Verlag hat mich zum Schreibworkshop nach Fulda eingeladen. So habe ich mich am Donnerstag (22. Januar 2026) mit dem Zug von Berlin auf die Reise begeben und war dreieinhalb Stunden später an meinem Zielort.
Nach dem Einchecken in meinem Hotel nahe des Bahnhofs habe ich einen Erkundungsspaziergang in die historische Altstadt von Fulda unternommen, die mich im romantischen Abendrot und mit frostigen Temperaturen begrüßt hat.
In der Altstadt habe ich drei Buchhandlungen durchstöbert und bin in ein Café für ein Stück Donauwelle eingekehrt.
Am Abend habe ich meine Gmeiner-Kolleginnen und Kollegen bei einem gemeinsamen Essen im Brauhaus getroffen.
Am Freitag fand der Schreibworkshop im Altstadthotel statt. Den ganzen Tag lang haben wir unter der professionellen Anleitung von Friederike Schmöe in kurzen Schreibeinheiten unsere kreative Quelle angezapft und gemeinsam über das Schreibhandwerk gesprochen.
Als Schreibimpuls diente zum Beispiel ein mitgebrachter Gegenstand, mit dem man eine besondere Erinnerung verbindet. Für mich war es die Figur einer Skifahrerin, die von Kindern einer Waldorfschule gebastelt und mir von einem lieben Menschen geschenkt worden ist.
Zudem haben wir einen Koffer für eine Reise gepackt und eine Liste von Dingen geschrieben, die bei uns großes Unbehagen auslösen. Und was gibt es, was auf einer Beerdigung für die größtmöglich Irritation sorgen könnte? Ein Lachanfall eines Trauergastes? Oder ein Klopfen aus dem Sarg?
Besonders erfreulich und wertvoll für mich war das Kennenlernen und der Austausch mit meinen Kolleginnen und Kollegen. Im Workshop und auch beim gemeinsamen Essen haben wir uns bestens unterhalten und gegenseitig ermutigt.
Vielen Dank an den Gmeiner Verlag für das Ausrichten dieses tollen Workshops, an den Programmleiter René Stein, der auch dabei war, und an Friederike Schmöe, die den Workshop mit ihrer sympathischen Art sehr anregend und inspirierend gestaltet hat.
Die menschliche Fantasie ist wie ein Kaleidoskop, der Kopf eine Schatzkiste mit Bildern, die man nur öffnen und dann aufs Papier bringen muss.
Ich freue mich sehr, dass mein dritter historischer Roman als Arabella Meran bereits im Juli 2026 im Gmeiner Verlag erscheinen wird. Bald schon darf ich euch mehr dazu verraten…
Das Jahr 2023 hat so einige Premieren für mich bereitgehalten – nicht nur mein Romandebüt im Febuar mit „Das Lachen der Pinguine„, darüber hinaus durfte ich kürzlich zum ersten Mal auf der größten Buchmesse der Welt in Frankfurt meinen zweiten historischen Roman „Im Takt ihrer Träume“ vorstellen.
Hier also meine Eindrücke in Wort und Bild von der #fbm2023.
Vier Tage vorher – Koffer packen
In Berlin packe ich meinen Koffer – mit im Gepäck drei neue Kleider für meinen hoffentlich glamorösen Auftritt als Autorin.
Was für lange Messetage nicht fehlen darf:
Mein Leseexpemplar von „Im Takt ihrer Träume“
Mein Notizbuch mit Terminen und handschriftlichem Pitch meines brandneuen Romanprojekts für den Verlagslektor
Stifte zum Signieren und Lesezeichen zum Verschenken
Wasserflasche und Magnesiumbrause (Gesundheit)
Nervennahrung in Form von Keksen, Bitterschokolade und Dominosteinen
erfrischendes Eau de Cologne und Pfefferminzpastillen
Kopfschmerztabletten (leider unverzichtbar)
Drei Tage vorher: Relaxen
Drei Tage Retreat mit meiner Schwester Dorit in einem schönen Appartment auf dem Lande (Bad Schwalbach in der Nähe von Wiesbaden), um nach dem Stress der letzten Wochen ein wenig zur Ruhe zu kommen und Kräfte für die Messe zu sammeln.
Ulrike (aka Arabella / Lilli) links, Dorit rechtsFrankfurter Grüne Soße verkosten, die Dorit selbst daheim zubereitet hat. Passend zu meinem Roman „Das kleine Kräutercafé“.
Wir machen einen Ausflug nach Eltville am Rhein.
Ruhe am RheinBalance finden
Tag 0: Am Vorabend meiner Lesung
Dienstag: Es ist schon fast Mitternacht, als ich meiner Schwester, die mich auch zur Messe begleiten und unterstützen wird, die Generalprobe meines Lesetextes präsentiere.
Lesung im Schlafanzug
Tag 1: Mittwoch, 18. Oktober: Gespräch und Lesung aus meinem Wien-Roman „Im Takt ihrer Träume“
Nun ist der große Tag gekommen und ich schlüpfe in mein Outfit.
Nach einer einstündigen Autofahrt mit einigen Umleitungen parkt meine Schwester das Auto und der Bus-Shuttle bringt uns zur Messehalle 3. Als Messe-Greenhorn muss ich mich erst einmal orientieren, wo hier was ist.
So excited!
In der Messehalle bin ich ein bisschen overwhelmed und bestaune die verschiedenen Designs der Verlagsstände.
Ullstein-EuleJuchuuu, hier steht wirklich mein Frankfurt-Liebesroman!Piper-Stand
Dann finde ich meine „Homebase“ – den Stand von Amazon-Publishing mit schöner Lesebühne. Bin begeistert, meine beiden Roman-Cover auf den Hockern zu sehen.
Happy!Hier am Abend kurz vor Schließung der Halle, deshalb ohne Menschen.
Um 15 Uhr ist es soweit: Ich nehme im Sessel auf der Bühne Platz und stelle in Lesung & Gespräch mit Katrin Bussac, Lektorin bei Amazon Publishing, meinen neu erschienenen historischen Wien-Roman „Im Takt ihrer Träume“ vor. Anschließend signiere ich einige Bücher für die interessierten Zuhörenden. Wirklich ein schönes Erlebnis und ein toller Austausch in den Nachgesprächen!
Tag 2: Donnerstag, 19. Oktober: Panel-Gespräch
Voller Elan starte ich in meinen zweiten Messetag.
Heute bin ich zum von 13:00 bis 14:00 Uhr zum Panel-Gespräch mit meinen beiden Verlags-Kolleginnen Martina Sahler und Noa C. Walker und eingeladen. Lebendig moderiert von unserer Lektorin Jenny Brodski sprechen wir über die Herausforderungen bei der Recherche für einen historischen Roman und plaudern auch ein bisschen aus dem Nähkästchen. Anschließend gibt es wieder eine Signierstunde mit erfreulichen Gesprächen mit interessierten Leser:innen.
Tag 3: Freitag, 20. Oktober: Begegnungen mit Kolleginnen und Bloggerinnen
Heute öffnet die Messe ihre Tore für das Publikum (zuvor war nur Fachpublikum aus dem Verlagswesen, Agent:innen, Blogger:innen und Presse eingelassen worden) und ab Mittag strömen die Buchbegeisterten in Scharen herein und es bilden sich überall lange Schlangen.
Eine schöne Zusammenkunft habe ich mit einigen meiner Kolleginnen aus unserer Autor:innen-Gruppe, die sich einmal im Monat online zum fachlichen Austausch trifft.
Zwischen 15 und 16 Uhr bin ich am Piper-Stand mit einigen Bloggerinnen verabredet, die mein kleines Kräutercafé – Herzkirschen gelesen und in einer schönen Blog-Tour begleitet haben.
Tolle Begegnung und schönes Gespräch mit Nina (@natuerlich.nina)Eine herzliche Begegnung mit Stefanie (@stefanieleben_2.0) und Vera (@europeantravelgirl)
Zusammen mit meiner lieben Schwester Dorit erkunde ich auch die anderen Hallen und wir gratulieren der Buchmesse zum 75. Geburtstag.
Abschließend kann ich sagen, dass die Frankfurter Buchmesse ein spannendes und berauschendes Erlebnis für mich war voller wunderbarer Begegungen mit buchbegeisterten Menschen.
Diese Erlebnisse von der Messe hallen noch in mir nach und ich bin dankbar, Teil dieser magischen Bücherwelt zu sein.