Was ich als Autorin alles für die Promotion meines Romans tun muss

Um mein Buch zu veröffentlichen, muss ich mehr tun, als es zu schreiben – ich muss es auch promoten. 

Hier verrate ich euch, wie ich mich in den Monaten vor dem Release für meinen neuen Roman einsetze. 

Seit April rühre ich die Werbetrommel für „Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte – Die Anfänge einer Duftdynastie“ (erscheint am 9. September 2026 bei Gmeiner) und bereite alles Mögliche vor.

Lesungen

Damit ein Buch sichtbarer wird und sein Publikum findet, sind Lesungen wichtig. Also habe ich mich dahinter geklemmt, einige Lesungen für mich an Land ziehen. Dafür habe ich über 30 Mails an Buchhandlungen und Bibliotheken geschrieben. Einige davon wurden ignoriert, andere haben mir Absagen geschickt. Doch umso mehr freue ich mich über die Zusagen aus Königswinter, Siegburg und Troisdorf.

Wenn die Zusage eines Veranstalters kommt, dann sind einige Mails mit Austausch zu den Konditionen erforderlich. Es gilt, den Termin abzustimmen, ein Honorar zu vereinbaren und weitere Rahmenbedingungen abzusprechen. Steht das alles fest, wende ich mich an meinen Verlag und bestelle Lesungsplakate und Werbematerial.

Aktuell stehen drei Lesungen in meinem Kalender. Besonders aufgeregt und glücklich bin ich, dass ich meine Premierenlesung in der Talstation der Drachenfelsbahn abhalten darf, die mein Protagonist Ferdinand Mülhens im Jahr 1912 erworben hat, die im Familienbesitz blieb und heute von Fiona Streve-Mülhens Achenbach betrieben wird. Sie ist die Ur-ur-Enkelin von Ferdinand und hat mich auch bei meiner Recherche so hilfreich unterstützt. Gerne folge ich ihrer Einladung ins Siebengebirge, um meinen Roman auf den Spuren der Geschichte vorzustellen.

Pressearbeit

Außerdem habe ich mich in der Pressearbeit engagiert und ein Selbst-Interview verfasst: 10 Fragen an Arabella Meran. Darin erzähle ich einiges Persönliches zu mir, wie ich im Rheinland aufgewachsen bin (mit Eselsritt auf den Drachenfels und Karnevalsumzügen) und was an meinem Roman typisch kölsch ist.

Ab sofort steht diese Pressemappe auf der Verlagsseite von Gmeiner zum Download zur Verfügung: Pressemappe_Der Parfümeur aus der Glockengasse

Zudem wird die Presseabteilung des Verlags die Mappe im Vorfeld des Erscheinens von „Der Parfümeur…“ an einige Medien im Rheinland versenden.

Ich hoffe, dass dieser Einsatz einige Früchte in Form von Artikeln in der Lokalpresse tragen wird.

Gehst du gerne auf Lesungen? Hast du dir schon einmal ein Buch aufgrund eines Presseartikels gekauft?

Arabella Meran bei der Arbeit: Die Werbetrommel rühren für „Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte – Die Anfänge einer Duftdynastie“

Exklusive Einblicke ins Lektorat von „Der Parfümeur aus der Glockengasse“

Heute möchte ich euch einen Einblick ins Lektorat geben. Dieses hat im April und Mai 2026 stattgefunden. Ich muss zugeben: Es hat mir einiges abverlangt. Denn wie schon Stephen King so treffend als goldene Regel für die Textüberarbeitung formuliert hat: „Kill your darlings!“

So musste ich mich unter gewissen Qualen von einigen Lieblings-Passagen verabschieden. Denn das von mir eingereichte Manuskript hat mit 572 Normseiten (inklusive eines Nachwortes zu Fakten und Fiktion und historischer Einordnung) den avisierten Umfang beträchtlich überstiegen. So lautete die Devise im Lektorat: Kürzen!

In Zahlen heißt das: Meine Lektorin im Gmeiner Verlag hat mit chirurgischer Präzision den Textumfang um mehr als 20 Prozent reduziert, nämlich von rund 128.000 Wörtern auf 106.000 Wörter.

Praktisch führt die Lektorin ihre Eingriffe in den Text im Word-Dokument im Änderungsmodus durch. Meine Aufgabe als Autorin ist es, diese Änderungen entweder anzunehmen oder abzulehnen. Wenn ich eine Änderung abgelehnt habe, so habe ich meist an dieser Stelle eine eigene verbesserte Formulierung eingefügt. So bleibe ich auch im Lektorat die Herrin über meinen Text.

Zu meiner Erleichterung hat die Lektorin keine Szene komplett gestrichen. Meine dramaturgische Struktur und Figurenentwicklung sind erhalten geblieben. Wenn man sich den Text als ein Haus vorstellt, so sind die tragenden Elemente stehengeblieben, doch so mancher Stuck wurde abgeschlagen und einiges Mobiliar entrümpelt. Dazu gehören:

– fantasievolle Ausschmückungen

– zu detaillierte Beschreibungen (z.B. von Architektur und Essenszubereitung)

– blumige Vergleiche und Metaphern 

– inhaltliche Wiederholungen

– Füllwörter („Staubfänger“)

Füllwörter sind zum Beispiel: also, auch, schon, sicherlich, wieder, immer, irgendwie, natürlich, leider, wohl, eigentlich, ziemlich, nämlich, vielleicht, sogar, ein wenig, nun, beinahe, wirklich, ganz, dann, noch.

Füllwörter

Um dir ein Beispiel einer Ausschmückung zu geben, die der Schere zum Opfer gefallen ist, darfst du die folgende Passage lesen, in der es um den Alkoven in Marthas Bauernhaus im Weinberg unter dem Drachenfels geht:

Das einzige Einzelbett befand sich im Alkoven in der Wohnstube. Das war im Winter der wärmste Platz. Diesen besten Platz bekam immer der älteste Junge, der noch im Haus wohnte. Seit letzten Herbst war Fritz in diese Stelle aufgerückt, nachdem Otto in die Lehre gegangen war.

„Wer im Alkoven schläft, muss auch die Einbrecher bekämpfen“, brüstete sich Fritz gerne und legte sich immer einen Feuerhaken neben die Matratze, um seine Ritterlichkeit zu beweisen. Martha und Mimi versteckten sich manchmal heimlich im Alkoven. Im Spiel war der Bettschrank ein Boot, das auf einem gefährlichen Meer trieb. Aber in der Nacht wollte Martha nicht gerne alleine dort schlafen und gegen Einbrecher kämpfen – auch wenn sich noch nie ein solcher Räuber an ihrem Haus zu schaffen gemacht hatte.

Nach Abschluss des Lektorats habe ich das gute Gefühl, dass der Text nun dichter und besser geworden ist – und so soll es sein.

Druckfahne

Danach wurde der Text „gesetzt“, d.h. so formatiert, wie er im Buch gedruckt werden soll. Diese Druckfahne habe ich zur Überprüfung zugesendet bekommen. Hierfür habe ich den gesamten Text noch einmal von A bis Z aufmerksam gelesen. Dabei sind mir punktuell noch letzte kleine Fehler aufgefallen, die ich korrigiert habe, um zum Schluss die Druckfreigabe zu erteilen. 

Druckfahne
Das gedruckte Buch

Mein Roman „Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte – Die Anfänge einer Duftdynastie“ wird nun als Paperback 448 Seiten haben und ich hoffe, dass die Lektüre für dich eine vergnügliche Reise in die Welt der Düfte und der großen Gefühle wird. 

Liest du gerne dicke Bücher oder sind dir dünne lieber?

Wie sind Titel und Klappentext meines Romans entstanden? Habe ich als Autorin ein Mitspracherecht dabei?

Am 9. September 2026 erscheint mein neuer historischer Roman. In den nächsten Monaten bis zur Veröffentlichung möchte ich dir einige Einblicke hinter die Kulissen gewähren.

Hast du dich schon mal gefragt, wie der Titel für einen Roman festgelegt wird? Wie viel Mitspracherecht hat eine Autorin?

Heute erzähle ich dir, wie der Gmeiner-Verlag den Titel für meinen neuen Roman entwickelt hat, der lautet: „Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte – Die Anfänge einer Duftdynastie“.

Arbeitstitel ist nicht gleich finaler Buchtitel

Wenn ich an einem Manuskript schreibe und es bei einer Agentur oder einem Verlag vorstelle, trägt es noch den sogenannten Arbeitstitel. Den vergebe ich selbst und versuche dabei, möglichst prägnant und bestenfalls auch wohlklingend die Essenz meiner Geschichte auszudrücken.

Bei meinen bisherigen beiden historischen Romanen lauteten die Arbeitstitel „Das Lachen der Pinguine“ und „Im Takt ihrer Träume“. Wie du merkst: Diese Arbeitstitel haben dem Verlag so gut gefallen, dass sie als finale Buchtitel übernommen worden sind. Das ist jedoch eher die Ausnahme.

Der Arbeitstitel für meinen Kölnisch-Wasser-Roman lautete: „Die Kölner Duft-Dynastie.

Nachdem ich im September 2025 den Verlagsvertrag mit Gmeiner geschlossen und das Manuskript im November eingereicht habe, begannen die Rädchen im Verlags-Getriebe zu laufen: Die Abteilungen Marketing und Vertrieb ebenso wie das Lektorat haben sich Gedanken über die Vermarktung meines Romans gemacht, der vom Verlag als überregionaler Spitzentitel im Herbstprogramm 2026 platziert wird.

Du musst wissen, dass die Entscheidungshoheit über den Buchtitel und die werblichen Texte beim Verlag liegt, denn dieser hat die Rechte am Manuskript gekauft und trägt auch das finanzielle Risiko, ob ein Buch im Verkauf die Produktionskosten wiedereinspielt.

Doch niemand kennt den Inhalt des zu verkaufenden Buches besser, als die Autorin / der Autor, sodass der Verlag diese eng miteinbezieht: Ich durfte einen Fragebogen ausfüllen. Darin habe ich Vorschläge für verschiedenartige Texte (u.a. den Klappentext) formuliert. Aus meinen Vorschlägen hat die Lektorin zusammen mit der Marketing-Abteilung dann die werblichen Texte erstellt, die in der Programmvorschau des Verlags und für den Buchhandel verwendet werden.

Buchtitel

Die Marketingprofis wissen: Der Buchtitel ist sehr wichtig, denn darin stecken wesentliche Infos: worum es geht (Person, Ort) und die Emotion und Atmosphäre (je nach Genre darf der Buchtitel auch rätselhaft klingen und neugierig machen).

So hat der Verlag auch am perfekten Titel länger getüftelt, bis die Wahl schließlich darauf gefallen:

Der Parfümeur aus der Glockengasse, der ein Blumenmädchen liebte – Die Anfänge einer Duftdynastie“.

Das Stammhaus in der Glockengasse in Köln.

Nun weißt du, dass der Buchtitel und die dazugehörigen werblichen Texte für meinen Roman in enger Zusammenarbeit zwischen mir und dem Verlag entstanden sind.

Wie geht es dir als Lesebegeisterte? Was nimmst du bei einem Buch als Erstes wahr?

Hier siehst du, wie mein Roman in der Gmeiner-Programmvorschau für den Herbst 2026 präsentiert wird:

Aus der Programmvorschau für Herbst 2026 des Gmeiner-Verlags

Jahresrückblick 2024 – ein Jahr voller Hoffnungen und nicht ohne Enttäuschungen

Das Jahr 2024 neigt sich dem Ende zu. Anlass genug für mich, eine Rückschau zu halten, was in diesem Jahr in meinem Autorinnenleben so alles passiert ist.

Buch-Veröffentlichungen

Die ersten Monate waren ziemlich ereignisreich und voller Spannung mit dem Erscheinen von „Das kleine Kräutercafé – Waffelherzen“ (Band 2) im Januar und „Pralinenküsse“ (Band 3) im März. Hierbei wurde ich durch eine Blog-Tour von wunderbaren Bloggerinnen unterstützt. Für mich sind die begeisterten Stimmen meiner Leser:innen die schönste Belohnung bei jeder Veröffentlichung. Dass meine Romane nicht jeden Geschmack treffen können, habe ich inzwischen auch gelernt. Die eine oder andere schlechte Rezension musste ich wegstecken.

Im Sommer habe ich mir selbst einen Traum erfüllt und zusammen mit einer professionellen Sprecherin ein Hörbuch zu „Das kleine Kräutercafé – Herzkirschen produziert und im September herausgebracht.

Lilli Meinhardis – Das kleine Kräutercafé
Lilli Meinhardis auf der Leipziger Buchmesse am DELIA-Stand.
LESUNGEN

Ein besonders schöner Aspekt des Veröffentlichens ist für mich immer der Kontakt mit meinen Leserinnen und Lesern. Dieser ist bei meinen Lesungen besonders gut ausgeprägt. Dieses Jahr habe ich auf der Leipziger Buchmesse aus „Waffelherzen“ vorgelesen und zwei Lesungen in Berlin mit „Im Takt ihrer Träume (Arabella Meran) gehalten.

Arabella Meran liest im Kulturhaus Karlshorst aus „Im Takt ihrer Träume“.
Arabella Meran bei der Lesung aus „Im Takt ihrer Träume“ im AWO Margaretentreff im Oktober 2024.
Schreiben, schreiben, schreiben

Ab April ist es dann stiller geworden: Ich habe mich zum Schreiben zurückgezogen und bis zum Jahresende zwei neue Manuskripte geschrieben und überarbeitet und ein drittes fast fertiggestellt. Es handelt sich um zeitgenössische Liebesromane, die an einem Sehnsuchtsort spielen (den ich jeweils schon selbst bereist habe). In meinen Geschichten geht es um den Ausbruch aus dem Alltagstrott und die Suche nach den verborgenen Wünschen und Bedürfnisse, nach Identität und Herkunft – und letztlich darum, mutige Entscheidungen zu treffen, um den eigenen Lebenstraum zu verwirklichen – bestenfalls mit dem richtigen Partner an ihrer Seite.

Wenn die Inspiration auf fruchtbaren Boden fällt und etwas Lebendiges und Schönes daraus wächst.

Hierbei habe ich wieder gemerkt, wie viel Freude mir diese schöpferische Phase macht: Wenn ich eine Geschichte neu entwickele und aufschreibe, in meinen Ideen schwelge und mich noch nicht der Kritik (von Agent:in, Verlagslektor:in, Lesenden) stellen muss, wenn die Geschichte noch ganz mir alleine gehört und ich mir in meinen Träumen die schönsten Szenarien ausmalen kann („Diese Geschichte wird ganz viele Lesende erreichen und ein Bestseller werden) – ohne, dass die harsche Realität des Buchmarktes dazwischenfunkt.

Eine erste Belohnung für meine neuen Manuskripte habe ich durch meine bewährte Testleserin Dorit erhalten, die meine Geschichten gelesen und geliebt hat – wobei sie mir wie immer sehr wertvolle konstruktive Kritik gegeben hat, die ich in der Überarbeitung umgesetzt habe.

Ziel

Das Ziel für meine neuen Manuskripte lautet: Eine Veröffentlichung in einem großen Publikumsverlag, nicht nur im eBook-Bereich (wie bei meinen ersten 5 Romanen). Endlich möchte ich meine Bücher auch im stationären Buchhandel auf den Tischen liegen sehen. Das wäre für mich die nächste Stufe in meiner Autorin-Karriere.

Stufe für Stufe geht es hoffentlich nach oben in der Autorin-Karriere.
Erster Schritt in Richtung Verlagsvertrag: Eine gute Agentur

Um diesem Ziel näher zu kommen, bin ich im Sommer mit meinen zwei neuen Stoffen auf Agentursuche gegangen und schätze mich glücklich, mit Thomas Montasser einen tollen neuen Agenten gefunden zu haben. Er hat meine Manuskripte auf der Frankfurter Buchmesse allen großen Publikumsverlagen (die zu meinem Genre passen) angeboten. Bisher liegt allerdings noch kein Verlags-Angebot vor. Ich warte und hoffe täglich auf gute Nachrichten…

Realitäts-Check

Was sich in 2024 nicht erfüllt hat: Für meine neuen Manuskripte habe ich noch keinen Verlag gefunden. In 2025 wird es also voraussichtlich erst mal keine neuen Veröffentlichungen von mir geben. Hoffentlich dann jedoch wieder in 2026 und in den folgenden Jahren.

Fakt bleibt jedoch, dass ich ein ganzes Jahr lang mit vollem Einsatz gearbeitet habe, ohne einen finanziellen Lohn zu erhalten oder die verlässliche Aussicht auf eine Veröffentlichung.

Blogartikel

Immerhin gibt es auf meinem Blog keine Gate-Keeper und wenigstens hier kann ich meine Texte sofort veröffentlichen. Ich war in 2024 wieder einige Male als Kultur-Journalistin unterwegs und habe wunderbare Konzerte und eine Lesungs-Show besucht und anschließend einen Artikel darüber verfasst. Auch zu meinen eigenen Lesungen und zur Leipziger Buchmesse habe ich Beiträge erstellt. Hier meine Kultur-Reportagen und Beiträge aus dem Autorinnen-Leben.

Beim Rheingau-Musikfestival in Wiesbaden im Mai 2024.
Recherche-Reise

Auch in diesem Jahr bin ich wieder an den Schauplatz meines neusten Roman-Projekts gereist, um mir vor Ort jede Menge Eindrücke und Inspiration zu holen: Im Oktober war ich in Turin und in Alba im schönen Piemont.

Am Bahnhof von Turin mit Zugticket nach Alba.
In den Weinbergen von Alba
Mein Jahr 2024 in Zahlen:

2 Romane veröffentlicht („Das kleine Kräutercafé“ Band 2: „Waffelherzen“ und Band 3: „Pralinenküsse“)

1 Hörbuch herausgebracht („Das kleine Kräutercafé – Herzkirschen“)

3 neue Manuskripte geschrieben

12 Blogartikel verfasst

3 Lesungen gehalten („Im Takt ihrer Träume“ als Arabella Meran)

zum 1. Mal auf der Leipziger Buchmesse mit Signierstunde beim DELIA-Stand

1 neue Agentur gefunden

1 Recherche-Reise nach Italien

Lilli Meinhardis / Arabella Meran bei der Leipziger Buchmesse 2024 am DELIA-Stand.

Wie war dein Jahr 2024? Stehen für dich die positiven Erlebnisse im Vordergrund oder lässt du dich (zuweilen) von Enttäuschungen herunterziehen?

Lilli Meinhardis mit „Das kleine Kräutercafé – Waffelherzen“ auf der Leipziger Buchmesse 2024

Mein erstes Mal bei der Leipziger Buchmesse war überaus spannend und voller schöner Begegnungen.

Lilli Meinhardis auf der obligatorischen Messe-Treppe.

Ein Highlight war meine Lesung vor großem Publikum aus Das kleine Kräutercafé – Waffelherzen zusammen mit meiner geschätzten DELIA-Kollegin Doris R. Thomas, die aus ihrem Debütroman „Verliebt in Greenkenny“ vorgelesen hat.

Lilli Meinhardis („Das kleine Kräutercafé – Waffelherzen“) und Doris R. Thomas („Verliebt in Greenkenny“)

Ankündigung zu unserer Doppel-Lesung:

Herzenswärme zwischen Irlands Grün und Frankfurter Waffelzauber

Die Autorinnen Doris R. Thomas und Lilli Meinhardis entführen Sie mit ihren Wohlfühlromanen mitten ins grüne Herz Irlands und in die Kräutercafé-Oase im Frankfurter Großstadtdschungel, wo sich die liebenswerten Hauptfiguren in allerlei romantische Turbulenzen stürzen.

Die Lesung war sehr gut besucht mit über 50 interessierten Menschen im Publikum. Doris und ich haben je 10 Minuten aus unseren Romanen gelesen und uns anschließend gegenseitig interviewt zur Inspiration zu unseren Geschichten.

Ein toller Heimathafen war der Stand von DELIA, an dem ich an zwei Tagen bei meiner Signierstunde und beim Meet & Greet viele tolle Begegnungen mit Buchmenschen und Kolleginnen hatte. Beispielsweise mit Elisa (Blog: RoRezepte), die bereits die Frankfurter Grie Soß aus meinem Roman Das kleine Kräutercafé – Herzkirschen nachgekocht und die kulinarische Liebesgeschichte besprochen hat.

Lilli Meinhardis / Arabella Meran am DELIA-Stand mit meinen Romanen. „Das kleine Kräutercafé“ und „Im Takt ihrer Träume“.

Super gefreut hat mich auch, dassWaffelherzen am Piper-Stand präsent war und ich beim Blogger:innen-Event von Betweenpages by Piper einen guten Austausch hatte.

Lilli Meinhardis am Piper-Stand. Meine „Waffelherzen“ stehen im Regal.
Lilli Meinhardis am Piper-Stand mit „Das kleine Kräutercafé – Waffelherzen“ in Händen.

Ich muss zugeben, dass ich das enorme Menschengetümmel in den Hallen und in den Glastunneln ziemlich strapaziös fand und heilfroh bin, nicht mit einem Virus heimgekommen zu sein. Auch die Fahrten von der Messe zum Hotel in rappelvollen S-Bahnen (wegen Streik beim Nahverkehr in Leipzig am Freitag noch zusätzlich verdichtet auf wenige Verkehrsmittel) war echt ein Härtetest.

Jeden Tag mindestens 1 Stunde Fahrt derartig eingequetscht mit Vieh-Wagon-Feeling in der S-Bahn.

Aber dabei waren die Leute eigentlich immer gutgelaunt und freundlich, einige sogar im Kostüm, was immerhin für Unterhaltung gesorgt hat.

Die Comic-Con hat Fabelwesen aller Art angezogen.

Mein großer Dank geht an meine liebe Schwester Dorit @wortkosterin, die mich an beiden Messetagen und auch drumherum in Leipzig begleitet und in jeder Hinsicht unterstützt hat. Dank ihr gibt es auch die vielen schönen Fotos von mir.

Dorit @wortkosterin als Fotografin im Einsatz. Foto von Carola @lesenmitcarola (auf Instagram). Vielen Dank!

Es war eine tolle und intensive Zeit und bestimmt nicht mein letzter Messebesuch.

Lilli Meinhardis inmitten der Messehallen der Leipziger Buchmesse 2024
LBM 2024
Glaskuppel LBM 2024

Das Lachen der Pinguine – Caroline Mikkelsen, die erste Frau in der Antarktis – Coverreveal

C O V E R R E V E A L

Hiermit enthülle ich euch das Cover meines Debütromans, der am Valentinstag 2023 im Verlag Tinte & Feder erscheinen wird. Das Buch ist jetzt schon vorbestellbar.

Wie gefällt dir das Cover?

Klappentext:

Das Lebensbild einer gefühlvollen und weltoffenen Frau, die lange Zeit von der Geschichte vergessen war.“

Frederikshavn 1931: Im Fischhandel ihrer Familie lernt die neugierige, lebenslustige Caroline den charmanten Kapitän Klarius Mikkelsen kennen. Von seiner Stimme und seinen blauen Augen fühlt sie sich in weite Ferne getragen in eine Welt der Entdeckungen. Sie folgt ihm in den norwegischen Walfanghafen Sandefjord und setzt durch, dass sie ihn auf seiner nächsten Expedition begleiten darf. 1935 betritt Caroline Mikkelsen als erste Frau das ewige Eis der Antarktis. Doch dieser Meilenstein erregt kaum Aufsehen. Zurück in Sandefjord begnügt sich Caroline nicht damit, zu Hause auf ihren Mann zu warten, sondern baut ihre eigene Nähschule auf. Erst 60 Jahre später sucht die erfolgreiche, aber unglückliche Journalistin Jesse Brubaker nach der vergessenen Pionierin und will ihre Geschichte erzählen. Als sie die Südpolreisende endlich aufspürt, verändert die Begegnung Jesses eigene Zukunft.

Ein faszinierender Roman, der die wahre Lebensgeschichte von Caroline Mikkelsen mit der Suche einer modernen Frau nach Lebensglück verwebt.

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